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Dienstag, 08. Dezember

Dachshund [UK] / Overpace [Rhein/Ruhr]

Garage-Punk

The kids are alright! Noone needs Oasis anymore.

 

Overpace sind eine dreiköpfige Punk Rock n Roll- Band aus dem Rhein-/ Ruhrgebiet. Das Trio hat sich im November 2025 gegründet und ist seitdem höchst motiviert so häufig, wie möglich auf die Bühne zu kommen. Die Band besteht aus Philip Gralla (Gesang, Gitarre), Philipp Gerritsen (Bass, Gesang) und Simon Glenk (Drums, Gesang).
Overpace bedienen sich in ihren Songs an klaren Rock n Roll Mustern, welche mit einer deutlichen Punk- Attitüde aufgebrezelt werden. Drückende Drums, treibende Bassläufe und eine dreckige Gitarre definieren den rohen, Garage- Sound des Trios. Einflüsse wie The Clash, The Chats oder The Unknowns werden in den Songs verarbeitet. Die Texte zeigen eine ganz klare, antifaschistische Haltung. Dazu werden alltägliche Eindrücke und Erfahrungen in den Songs verarbeitet. 
Live spielen Overpace grade heraus und lassen kein Punkrock- Herz unberührt. 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 15€

 

Der Kaufpreis beinhaltet 1€ solidarische Ticketgebühr – den Club Euro. Vielen Dank für deinen Beitrag! 



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Donnerstag, 10. Dezember

Suecide High [Brüssel] / Holz [Kassel]

70s-Heavy-Rock

Suecide High is a raw heavy rock band from the Benelux underground. Formed just a year ago, they quickly built a strong live reputation through shows at Magasin 4, Kinky Star, Djingel Djangel and Bosuil, sharing stages with Brant Bjork and Valley of the Sun.
Their sound blends gritty 70’s-inspired heavy rock, dirty stoner grooves and punk energy into sharp, stripped-down songs driven by primal riffs and pure impact. Lyrically, the band delivers a lucid and grounded vision of today’s world — dark, direct and ironic, focused on human contradictions rather than rock clichés.The lineup features Fabrice Giacinto (Romano Nervoso), Charly Cornez (Criminal Animal), Stéphane Panozzo (Nehal) and Renaud Mayeur (La Muerte,
Triggerfinger, Hulk, Dario Mars).
Recently signed to M&O Music, with physical distribution by Suburban (NL) and promotion through Noisolution (DE).
No nostalgia. No gimmicks.
Just rock stripped to the bone.

 

Irgendwo am Nullpunkt, wo die Hitze nach Glut schmeckt und die Netzhaut Funken schlägt, hat jemand Benzin ins Feuer gegossen.
Es ätzt, knarzt und zischt.
Holz brennt.
HOLZ hingegen setzen das gesamte Ding in Schutt und Asche.
HOLZ ist Hamburger Schule, Stoner und Grunge.
Sie beschreiben vertraute Situationen, Gefühle des Alltags, ohne sie zu sehr festzulegen, sind voller wohlbekannter Betrachtungen der Welt, Alltagsminiaturen über die Merkwürdigkeit des Lebens. Glaube also nicht, was dir die anderen sagen. Hör lieber zu.
Der Sound?
Ist knorrig und liebt den Wahnsinn. Möchte explodieren. Hat jemand mal Feuer?
HOLZ, das sind Leonard Riegel (Gitarre/Gesang), Martin Nickel (Drums) und Maik Blümke
(Bass). 2011 gegründet, irgendwann implodiert, jetzt wieder da.
Innerhalb des vergangenen Jahres haben HOLZ ein neues Album aufgenommen und in Zusammenarbeit mit Stephan Grujic (Mottek/Sonny Vincent) produziert. Zehn Songs, zu denen man an Batterien lecken möchte. Aggressiv und wütend, gleichwohl ohne Groll oder Verbitterung. Antreibend, ohne sich zu verirren.
Live aufgenommen, spürt man auf dem Album die Wucht, die HOLZ auf ihren Konzerten loslassen. Eine Schockwelle für das Publikum, Energie, die Funken schlägt und Brandlöcher hinterlässt.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 17€

 

Der Kaufpreis beinhaltet 1€ solidarische Ticketgebühr – den Club Euro. Vielen Dank für deinen Beitrag! 



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Freitag, 11. Dezember

Detlef [Köln] / Ernte 77 [Köln]

Punkrock

Aus den Trümmern der Kölner Urbaner-Asipop-Bewegung entstand im November 2017 Detlef. Detlef ist der legitime Nachfolger und militante Arm von Supernichts! Den beiden kongenialen Punkrock-Routiniers Detlef Löber (Schlagzeug, Gesang) und Detlef Meurer (Gitarre, Gesang) von Supernichts und Knochenfabrik schließt sich Detlef Damm (Bass, Gesang) von Incoming Leergut an.

Ihr habt die Öko-Eltern in den Funktionsjacken vom Norden mit ihren Blagen satt? Ihr wolltet schon immer wissen, wie sich Rechtsanwälte lieben? Ihr könnt es kaum abwarten zu erfahren, wie die vertrackte Situation zwischen Thomas, Nicole und Markus an der Resterampe ausgeht? Ihr wollt 13 Tonnen Dreck loswerden, laut BARCLAY JAMES HARVEST! schreien, obwohl ihr die Band gar nicht so gut findet oder habt einfach nur zu viel geraucht und zu viel getrunken?
Dann ist Detlef genau das Richtige für euch, denn sie sind gut gelaunter Hass in Reinform.
Midtempo trifft flotten Melodypunkrock. Hymne trifft 60-Sekunden-Wutanfall. Klar ist dabei immer: Es muss ein Bruch durch Deutschland gehen! Ein selbstironischer Bruch!

 

Ernte 77 haben geschafft, wovon andere träumen: Nach beschwerlichen  Anfängen haben sich die Kölner seit 2013 zu einem unbekannten Geheimtipp gemausert und werden mittlerweile in einem Atemzug mit anderen Bands genannt, die an dieser Stelle leider nicht erwähnt werden möchten. Mit ihren Texten, die zielsicher an den meisten Punkrock-Trends vorbeigehen, gelten Ernte 77 als Sprachrohr keiner Generation — dafür bieten Kalle (Gesang/Bass), Kilian (Gitarre/Gesang) und Baum (Schlagzeug/Gesang) gefällige, durchaus kalifornisch inspirierte Melodien dar und können schnell spielen. Gerade von ihren Live-Auftritten haben wir sehr viel Gutes gehört. (Transparenzhinweis: Die Band hat diesen Satz selber 
geschrieben.)

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 18€

 

Der Kaufpreis beinhaltet 1€ solidarische Ticketgebühr – den Club Euro. Vielen Dank für deinen Beitrag! 



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Samstag, 12. Dezember

The Clerks [Köln]

THE CLERKS – 26 YEARS OF SKA!

Seit 2000 stehen The Clerks für treibenden Ska, Rocksteady, Reggae und eine gehörige Portion Kölner Wahnsinn. 26 Jahre Bandgeschichte, sieben Alben, unzählige Konzerte und Festivals – von kleinen Clubs bis zum WDR Rockpalast und dem Freedom Sounds Festival.

Auf ihrem Weg teilten sie die Bühne mit Größen wie Dr. Ring Ding, Roy Ellis, Arthur Kay, Mr. T-Bone und Tommy Tornado. Musikalisch immer mit offenen Ohren: traditionelle Ska- und Reggae-Vibes treffen auf Dub & Jazz.

Jetzt wird im Sonic Ballroom gefeiert, was gefeiert werden muss:
26 Jahre The Clerks – und kein bisschen leiser.

Also Schuhe schnüren und ab auf die Tanzfläche.
 

The Clerks – Keep on skankin’!

 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 18€

 

Der Kaufpreis beinhaltet 1€ solidarische Ticketgebühr – den Club Euro. Vielen Dank für deinen Beitrag! 



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Dienstag, 15. Dezember

Arabrot [Haugesund] / Voices Of Metropolis [Siegen]

Dark-Rock

Kjetil Nernes is a survivor. He is, for all intents and purposes, the Norwegian rock band Årabrot, who formed in Haugesund, Norway in 2001. After stalking the blackened, grimey European noise rock underground for years, a rupturing change came in the form of serious illness in 2014. After contracting a rare and aggressive form of cancer, he nearly died; but the lengthy, painful experience of treatment and recovery gave him the time and space to reconsider his entire life… including his artistic practice.
Speaking from the deconsecrated church in Djura, Sweden, where he lives with his wife, the musician Karin Park and their young daughter, he describes how the illness changed everything: “I struggled out of that period of extreme sickness by writing the last album The Gospel (2016). It was like a big explosion. Because after an explosion you have silence. And in the silence you realise that everything has changed. In that silence, the new record was written.

 

Voices Of Metropolis aus Siegen verbinden die Energie des Alternative Rock mit progressiven Einflüssen und einem gelegentlichen Hang zum Metal. Eingängige Grooves treffen auf vielschichtige Melodien, kraftvolle Gitarren auf sphärische
Klanglandschaften. Dabei darf der Sound auch mal roh, kantig und ungeschliffen sein.
Musikalisch bewegt sich die Band zwischen atmosphärischen Passagen, treibenden Rhythmen und härteren Ausbrüchen, ohne sich dabei auf ein bestimmtes Genre festzulegen. Wer Bands wie A Perfect Circle, Arcane Roots oder The Intersphere
mag, dürfte hier einige vertraute Elemente entdecken.
Mit ihrem aktuellen Album Focus A Skyline, das am 27. Februar 2026 erschienen ist, beschäftigen sich Voices Of Metropolis mit den Widersprüchen des modernen Lebens, zwischen urbaner Hektik, zwischenmenschlichen Beziehungen und dem
Wunsch, den eigenen Weg zu finden.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 17€ 

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Donnerstag, 17. Dezember

Oiro [Düsseldorf] / Kommando Marlies [Bochum]

Power-Pop / Punk Rock

... einige behaupten, es seien wahnsinnig schlimme Zeiten.
Es gibt aber auch welche, die sagen, dass es eigentlich immer so beschissen war.
Andere wiederum sehen das alles nicht so kritisch: „Tote jibbet immer.“ „Ich will jetzt meinen Flat White.“
„Hat jemand Bock auf ne Radtour?“
Was kann das für uns alle und die Band Oiro bedeuten?
Dass sich garantiert morgens der Himmel hellgrau auf die Straßen von Düsseldorf-Flingern legen wird?
Dass Benzin immer noch ordentlich brennt, wenn man Feuer dranhält? Dass täglich auf dem Weg zur Arbeit inkognito Faschos in der 709 neben einem sitzen?
Ist es egal und eh alles scheinbar bewegter Stillstand? Können wir uns glücklich kaufen, ohne es zu merken?
Können wir an der Tütensuppe vorbeilatschen, ohne zu zucken? Können wir den sich überall öffnenden Toren widerstehen?
Manche haben auch Schiss davor, dass Ihnen jetzt alles vorgeschrieben wird. Das haut voll rein.
Da seh ich direkt Honecker und Stalin durch den Hofgarten spazieren, man hört im Hintergrund eine*n rumbrüllen und direkt danach Schüsse ... Sozialismus halt, normal. Moral irgendwie am Boden, ne Pfütze aus Alt, Kölsch, Staub, Kot und so ein paar Atom-Dingern, also radioaktiv, besser immer die Schuhe abduschen nach dem Spaziergang mit Schäferhündin Cora und Ihren erstaunlich geräumigen Verdauungsorganen.
Ächz. Am Ende hilft es nix: Man muss Musik machen. Mit Cello und Panflöte Akzente setzen. Texte schreiben.
Feiern, Tanzen, Schwofen whatever ... wir haben Roland, den grauen, antifaschistischen Schlagzeug-Bot mit nach Duisburg und Düsseldorf-Wersten genommen, ihn spielen lassen und unser Zeug darüber gelegt und damit Zweite Kasse Bitte aufgenommen, eine Hommage an die kryptisch-gute Einkaufssituation in Düsseldorf-Wersten, eine Ode an in Schutt und Asche gehauene Hochkultur, unser Abgesang auf alle Luxuslover.

 

Kommando Marlies, die Power-Pop/Punk Rock Walze aus dem Ruhrgebiet, kommen mit ihrem zweiten Album „Schöner Scheitern“ in den Ratinger Hof und das Motto bleibt: Eskalation, ja klar!

Schon seit der im Jahr 2025 erschienenen EP Die Hoffnung stirbt zuerst bereichert eine Orgel das Spektrum der Band, sodass man sich musikalisch noch breiter aufstellen konnte. Die Einflüsse reichen dabei vom klassischen The Clash Punk-Rock über Ska-Anleihen bis zu den in dem Song D-Beat Boys Don’t Cry zitierten The Cure.
Man könnte es als den naheliegenden Kommentar auf das Leben in der Post-Corona-Zeit betrachten, in der das soziale Miteinander genauso zerrüttet ist wie das politische Gesamtgefüge einer im Sinkflug begriffenen Weltgemeinschaft, wo nicht mehr weiter als bis zum Fett-gedruckten auf den Titelseiten, bis ans Satzende mit Ausrufezeichen gelesen wird und ein Gespräch an der Supermarktkasse sich nur allzu oft als Click-Bait erweist. Wenn man einmal seinen Blick erhebt, auf was will man sich berufen in einem Leben, in dem Misserfolg die emotionale Grundeinstellung darstellt? Ist es nicht das Schöner Scheitern in dem wir uns wiederfinden, wenn wir versuchen, es uns in dieser Welt wohnlich zu machen?

Gute Miene zum bösen Spiel machen
Uwe Umbruch (Gitarre/Gesang), Gründer und Hauptsongschreiber der Band. Er hat zuvor bei Public Toys, The Revolvers, Hotel Energieball, Hiroshima Mon Amour und District gespielt.
Andi (Orgel) ist seit 2024 dabei und hat zuvor vor allem bei The Porters gespielt.
Eric (Bass/Backing Vocals) ist ebenfalls seit 2024 dabei und hat bei Sonic Dolls, Parasites, Radiation Kings, Debbiespeak und Eaglebauers Bass wie auch Gitarre gespielt.
Am Schlagzeug seit 2025 Gehrke, der bei den 24/7 Fuckups und zuvor wie Andi bei The Porters spielte.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 16€ 

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Kommando Marlies

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