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MORGEN

Muck And The Mires [Boston] / The Porcupines [Monheim]

Garage-Rock

Bostons Garagerock Band MUCK & THE MIRES bringen den 60s Beat und High-Energy Rock’n’Roll mit einer Frische zurück, die sofort in die Beine geht. Einst vom legendären Runaways-Produzenten Kim Fowley als „eine Mischung aus den Beatles von 1964 und den Ramones“ beschrieben liefert die Band ohrwurmverdächtign Melodien, treibendem Beat und eine große Portion Garagerock.
Die Gruppe erlangte weltweite Anerkennung, nachdem sie von LITTLE STEVEN Van Zandt in seinem Bandwettbewerb auf MTV zur besten Garage-Rockband der USA gekürt wurde.
Sie sind von Küste zu Küste in den USA, Großbritannien, der EU, Südamerika, Kanada, Mexiko und Japan aufgetreten. Und sie haben mit vielen ihrer Helden gespielt, darunter The Sonics, The New York Dolls, Ray Davies (The Kinks), The Flamin' Groovies, The Stooges und sogar einem Beatle – Pete Best!

 

Ende der 1960er Jahre, so munkelt man, verbrachten Dick Dale, Link Wray und Elvis Presley ein aufregendes Wochenende im weltberühmten kalifornischen Saunaclub „Adams‘ Balls“ zusammen mit u.a. Debbie Harry, Teresa Orlowski und der Mona Lisa. Das Resultat waren drei blondgelockte Jünglinge, wahre „Lovechilds“, heute weltweit besser bekannt als „The Porcupines“!
Die drei „Stachelschweine“ starteten als Rockabilly-Trio, wurden in Monheim am Rhein lokale Teenie-Stars und landeten bereits 1989 als 17-Jährige auf dem Kassetten-Sampler „Metropolis 89“. Einen ersten Plattenvertrag mit Veröffentlichung unter eigenem Banner gab es 1993 bei „Mental Disorder Records“, die EP „Tie Me Loose“ wurde kurz darauf veröffentlicht.
An Auftritten haben sie alles mitgenommen, was Spaß und neue Horizonte versprach: Ob im Jugendgefängnis, im TV, beim Frisör, als Opener für die Rock’n‘Roll-Legende Link Wray, auf Festivals, in Clubs oder auf dem Bahnhof, diese Band spielt überall.
Im Laufe der Zeit entwickelte die Band ihren heutigen Stil, eine raffinierte Mischung aus Surf, Trash, Rock’n‘Roll und Beat mit Punk-Attitüde. Onno Calzones elektrisierende Gretsch-Gitarre, das solide Fundament von Don Nisi am Bass und Heavy Willies peitschende Drums, man versteht sich blind, weiß zu unterhalten und reißt mit.
Das neue Album „Higher Emotions“ erschien 2024, der darauf enthaltene Surf-Song „Shark Attack“ lief jüngst landesweit im US-Radio in der Sendung „Catching A Wave with Jammin‘ James Riley“. Weitere Releases sind für dieses Jahr geplant.
Tonträger sind schön und die Band klingt gut, jedoch sollte man „The Porcupines“ live und rau nicht verpassen, denn verschwitzt sind sie immer noch am schönsten.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 16€



Links:
Muck And The Mires
The Porcupines



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Muck And The Mires

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The Porcupines

Donnerstag, 20. August

Tschaika 21/16 [Berlin] / Tonvater Wahn & Finale Jugend [Köln]

Underground, Konzerthaus, Black Metal, Jazz / Anarchist Post Prog

TSCHAIKA 21/16 ist zum Trio gewachsen und hat die “Ideen pro Sekunde” noch einmal hochgetaktet. Der Wahnsinn des Debut-Albums wird hier zum Kinderlied reduziert. Rhythmisch noch komplexer, im Sound ausgefeilter, melodiöser, treibender, vielseitiger, mehr Vocals, mehr Trompeten, mehr Mehr…
Erklärbar vielleicht nur durch die drei Musiker selbst. Onkel am Schlagwerk ausgebildeter Tausendsassa ist auf allen Bühnen zuhause, vom chartstürmenden Betroffenheits-Deutsch-Popper über preisgekrönte Comedian-Bühnen bis hin zur “techno-Marching-Band” MEUTE ist bei ihm alles möglich. Tim, der Gitarren-Autodidakt und Musik-Authist, sonst bei der instrumentalen Stoner-Institution ROTOR an der Gitarre. Und nun der Dritte im Bunde Sören, ausgebildeter Trompeter von Klassik- bis Kammerorchestern aktiv, die großen Säle mit Gold und Stuck an der Decke ebenso gewöhnt, wie besetzte Häuser und alternative Clubs.
Die Frage, was bei dieser personellen Bestzung rauskommen kann, ist schnell geklärt: Alles und zwar auf einmal. Mr Bungle trifft The Hirsch Effekt trifft das klassische Festspielhaus. Und all das ist todernst gemeint.
Was sich vor einem Jahr andeutete, als TSCHAIKA 21/16 gemeinsam mit Teilen des Konzerthaus-Orchesters auf der Bühne des “Konzerthauses am Berliner Gendarmenmarkt” spielte und einige Besucher des altehrwürdigen Hauses sicher in Angst und Schrecken versetzte, findet nun seine Fortsetzung. Das Publikum, das eine Mischung aus Ü80 Konzert-Abonnenten und headbangenden Metal-Freaks war, steht symbolisch für das neue Album “Prinzession Teddymett”.
Zum Anspielen in kleinen Dosen und mit Vorsicht zu genießen: Gottdzillas Allzweckaffe!

 

Anarchist Post Prog aus Köln. Keine Dogmen, keine Grenzen. Mit Kraut-Wurzeln und DIY-Freigeist wird zusammengeschraubt, was gefällt und die Finger hergeben. Ein hochprozentiger Cocktail aus Indie und Stoner, mit einem Teelöffel Funk und einer Messerspitze Mathrock. Tütü mit Presslufthammer.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 16€



Links:
Tschaika 21/16
Tonvater Wahn & Finale Jugend



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Tschaika 21/16

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Tonvater Wahn & Finale Jugend

Freitag, 21. August

Skin Of Tears [Wermelskirchen] / Wellness Club [Bochum]

Melodycore / Pop, Punk, Rock

SKIN OF TEARS aus Wermelskirchen (NRW) mischen seit 1991 mit im großen Punk Rock Circus und gehören damit zu den Pionieren des Melodic Core aus deutschen Landen. Rasant und abwechslungsreich, dynamisch und auf den Punkt brettern sie durch viele Spielarten ihres Genres und halten immer wieder Hooklines zum Mitnehmen bereit. In kleinen Clubs und auch auf großen Bühnen kennen sich SKIN OF TEARS bestens aus und bieten überall eine energiegeladene Show fernab von der Lethargie so mancher erfolgsverwöhnter Genregröße. FAKE MY DAY heißt das neue Album. Gewohnt in Eigenregie veröffentlicht und gepowert durch den Vertrieb von GUNNER RECORDS, überrascht es Kritiker und Fans mit einer ungeahnter Frische und Spielfreude. Mit Unterbrechung - sozusagen "brutto" - sind SKIN OF TEARS seit mehr als 30 Jahren unterwegs und haben sich mit hohem Sympathiefaktor einen bemerkenswerten Kultstatus unter den Eingeweihten erspielt.

 

Die Band Wellness Club bewegt sich musikalisch zwischen Pop, Punk und Rock und überzeugt vor Allem durch ihr virtuoses Zusammenspiel und ihre ausgefeilten Kompositionen. Ihre Texte und eingängigen Melodien laden das Publikum zum Mitsingen und -tanzen ein und bescheren den Zuhörerinnen und Zuhörern ein unvergessliches Konzerterlebnis. Inspiriert durch musikalische Größen, wie “Die Kassierer”, “Avril Lavigne” und “Madonna” liefern dir Wellness Club den Sound, der dir in DEINEM Leben gefehlt hat! 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, EIntritt: 14€



Links:
Skin Of Tears
Wellness Club



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Skin Of Tears

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Wellness Club

Samstag, 22. August

Hoboken Division [Nancy] / stuntGIRLS [Aachen]

fuzz, kraut, psychedelic

Hoboken Division is a kraut and garage rock band, haunted by the delta blues. Somewhere between the mysticism of the Mississippi and the hypnotism of Suicide, fed on RL Burnside, the Velvet Underground and Neu! as much as the Kills or the Yeah Yeah Yeahs.
Founded by Marie and Mathieu, who chisel every detail of their sound, Hoboken is now a four-piece. Tight drums coexist with drum machine layers, the cold mechanics inherited from their early days as a duo.
Mathieu builds most of the band's effects himself, carrying his experimentations from the studio to the stage.
Live, voice and guitar seek each other out, carry each other as much as they collide — a warm voice burning through layers of distortion, between the blowouts of Detroit garage rock and a hypnotic, tense krautrock.
With Psycholove, their latest opus, the light comes in. The kind that pierces your eyelids in the back of a taxi, at the end of the night. Blood red. Fuzz, kraut, psychedelic — burning.

 

stuntGIRLS sind ein Alternative-Rock-Duo aus Aachen. Benni Paxmann und Chrit Jacquorie teilen sich Gesang, Gitarre und Schlagzeug — gespielt auf Kinder-Drumkit und Mini-Amps, weil das in jedes Taxi passt und in jedem Club funktioniert. Wer bei Gitarre-Drum-Combos sofort an die White Stripes denkt: es geht hier um raue Pop-Perlen, die sich tief ins Hirn bohren. Im Juni 2026 erscheint unsere erste Single frenchGIRL beim Label rent a dog. Ein direkter Mid-Tempo-Rocksong über Liebe und Konflikte.
Manchmal ist es zu spät – und vielleicht hat man die gemeinsame Zeit nicht optimal genutzt. Aber das ist in Ordnung. Das Debüt-Album Two Chords & A Lie folgt 2026 auf Vinyl.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30, Eintritt: 14€



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Hoboken Division
stuntGIRLS



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Hoboken Division

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stuntGIRLS

Sonntag, 23. August

Fisch und Oldrik [Pott]

Akustik Set im Biergarten

Als Pott-Punk-Urgestein Fisch (Die Lokalmatadore) und Americana-Bassmann Oldrik (Roland Heinrich und die Rumtreiber) während der Proben ihres gemeinsamen Country-Quartetts Freeway Cash allmählich merkten, dass sie beide seit Jahren auf weiten musikalischen Feldern zuhause sind sowie gerne Instrumente spielen, die sie sich gerade erst zugelegt hatten, war die Duo-Gründung beschlossen und die Richtung klar: viele eigene deutschsprachige Lieder schreiben und immer mal Stücke anderer Musikanten mit neuen deutschen Texten versehen. Und natürlich spielen, spielen, spielen – von Helgoland bis München. In den Liedern der beiden Mülheimer geht’s dann um Dinge wie das innige Verhältnis zur Langspielplatte, um Aufschneider und Nassauer, Genuss und Frust, Erwachsensein und Kindereien, Leben und Liebe in der großen Stadt und der kleinen Welt. 
So schmeißen die beiden heute mühelos stundenlange Auftritte mit Zwei-Mann-Gesang und wechselnder Instrumentierung.
2019 erschien das Debut-Album „Neubau“, 2023 der zweite Longplayer „Rohbau“.
Fisch: Gitarre, Mandoline, Kazoo, Glockenspiel, Gesang   
Oldrik: Kontrabass, Minimal-Schlagzeug, Gitarre, Harp, Gesang      

 

EInlass: 15h, Beginn: 16h, Eintritt frei (Hut geht rum)



Links:
Fisch und Oldrik


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Fisch und Oldrik

Dienstag, 25. August

Smallspeaker [Tokio] / THEDestroit [Köln]

Garage-Punk

Die Macht der rohen Energie! Anders kann man das Album von Smallspeaker nicht beschreiben.
Aber fangen wir von vorne an. Smallspeaker besteht aus Hiroshi Otsuki, Homma und Daisuke Matsuoka, die Mitglieder oder ehemalige Mitglieder der legendären japanischen Punkbands Registrators, Brightliner, Cockscratch, Private Ways und Keen Monkey Work sind, haben bereits 6 Alben und einige Singles veröffentlicht. Alles im Alleingang, Alles komplett DIY und alles in einer Kompromisslosigkeit die ihres Gleichen sucht. Von der Aufnahme über die fertigen Platte bis hin zum Verkauf wird alles selbst gemacht. Kaum eine Band verwehrt sich mehr kommerziellen Zugriffsinteressen als dieses Trio aus Tokio.
Dementsprechend schwer ist es einen dieser Tonträger sein eigen nennen zu können. Und umso größer empfinde das mir entgegengebrachte Vertrauen als Sounds of Subterrania, jetzt erstmalig in ihrer 17 jährigen Geschichte die Band außerhalb dieses Kosmos vertreten zu dürfen.
Aber kommen wir zum Musik. Der Titel ihres Albums „This Record Kills All Trend Scums“ bringt zu 100% den Ansatz ihrer Musik auf den Punk(t). Punk wird nicht als bloße Erweiterung von Rock verstanden oder als vermeintlich politische Spielwiese, sondern als nihilistischen Gesellschaftskorrektiv.
Dieser Ansatz katapultiert Smallspeaker genau dadurch zu den Urvätern und damit Anfängen jeder relevanter Jugendkulktur die sich auflehnten und das System in seiner Gesamtheit in Frage stellten.
Und genau so klingt auch die Musik. Rau, rotzig, angepisst, es knarzt an allen Ecken, es schreit dir förmlich entgegen: Verpiss
Dich wenn du damit nichts anfangen kannst!
Smallspeaker sind für den heutigen Punk das, was die Monks für den Beat der 60er Jahre waren. Sie sind Störfaktor und Katalysator zugleich. Ihr Tempel ist die Garage, die sie sofort im Sinne alter „Killed by Death“ Tradition wieder einreißen.
Wenn mich jemand fragen würde, was von 50 Jahre Punk übrig geblieben ist, würde ich antworten Smallspeaker, der Rest ist Museum.

 

the DESTROIT spielen Rock'n'Roll und Trashabilly nach ihren eigenen Regeln, die sie Dir aber nie verraten werden. Wenn sie Dich in Deiner Stadt treffen, schnappen sie sich Dein Wegbier, raunzen "konfisziert!" und saufen es dann selbst. Lediglich das Klingeln in Deinen Ohren, das sich nach jedem ihrer Konzerte einstellt, kannst du behalten!

 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 16€



Links:
Smallspeaker
THEDestroit



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Smallspeaker

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THEDestroit