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Dienstag , 23. April

Electric Turtles (D) / The Doghunters (D)


Action Rock / Rock Alternative

Es begab sich, dass Arik über den atlantischen Ozean segelte. Der verheißungsvolle Ruf eines geheimnisvollen Landes zog ihn in die Ferne. Ein Land voller Wunder und Bratwurstbuden: Deutschland.

Und so kam es, dass er in diesem so wunderlichen Land Chris kennenlernte, einen guten Jungen aus Dresden. Seit sich ihre Wege kreuzten, reisten die beiden gemeinsam in das Nahe und das Ferne.

An den grauen Gewässern der Ostsee geschah im Winter 2016 ein Wunder. Arik und Chris begriffen, dass alles in der Welt aus Schönheit und Leichtigkeit gemacht ist. Tief in sich spürten sie, dass diese Elemente auch in ihnen schlummerten. Von da an loderte in ihnen eine Flamme, die nie wieder erlöschen sollte - Musik.

ELECTRIC TURTLES sind ein Rockduo aus San Francisco und Leipzig.

Hier verschmelzen zwei Pole, die viel zu lange getrennt waren: Chris’ Liebe zu Garage Rock und Ariks Passion für Funk & Hip Hop. Das ist es, was ELECTRIC TURTLES zu einer fast religiösen Erfahrung macht.

Und dabei legt die Band ein beachtliches Tempo vor: Bereits im ersten Jahr ihres bestehens veröffentlichen ELECTRIC TURTLES vier EPs, Touren in Israel, spielen Shows mit Melt Banana (JAP), Black Lungs (MD), La Brass Banda (D) und Reverend Beatman (CH), und werden schließlich vom Dresdner Indie-Label Undressed Records an Bord genommen. Die nächste Station auf ihrer wilden Reise: das Debutalbum. Und natürlich touren, bis der Motor glüht. Die beiden Jungs sind “young and road ready”.

Wenn dein Kopf sich nicht bewegt, deine Füße nicht tanzen, deine Knie nicht weich werden - dann bist du wohl im falschen Club gelandet und ELECTRIC TURTLES spielen eine Tür weiter.

Sie nehmen dich mit auf eine Reise, von arschcool & laid-back bis energetisch & schmutzig. Eine urgewaltige Kreuzung zwischen DJ-Bobo und einem Mammut. Bist du bereit?

 

Wenn ungeschliffener Garage Rock auf psychedelic Riffs im Stil von Jimmy Hendrix trifft und dann noch eine Prise Indie darüber gestreut wird, dann kann das nur eins ergeben: den Doggy-Style. Erfunden haben diese Mischung fünf Freunde aus Köln, die nicht nur durch Familienbande sondern auch durch den Spaß an ehrlicher Rockmusik verbunden sind.

Als „The DogHunters“ erobern sie seit 2009 ziemlich funky und gerne mal punky die Bühnen der Republik. Dabei setzen die sympathischen Hundejäger auf englische Texte, die mal von Liebe handeln, mal ganz offen Gesellschaftskritik äußern und immer großes Mitsingpotential haben.

So gelingt es der Band in Zeiten von elektronischen Beats und Stars aus der Retorte einen ganz eigenen Stil zu etablieren. Hier mischen sich ein bisschen Rolling Stones, ein bisschen The Clash, ein bisschen Bob Marley und jede Menge Kreativität. Dem Publikum gefälllt’s ebenso wie den geneigten Kritikern und Musikbloggern. Bei „The DogHunters“ wird jedes Konzert zu einem echten Erlebnis.

Für das Jahr 2019 ist die 2. Platte geplant...

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Electric Turtles
The Doghunters



Electric Turtles

The Doghunters
Donnerstag , 25. April

Coffin Nails (UK)


Old School Psychobilly

Low down and dirty scoundrels the Coffin Nails put the ‘psycho’ into ‘billy’. Veterans of the circuit they're still kicking ass, with the title track from the last latest album receiving over 100,000 views on YouTube (The Dead Don't Get Older). Headed by their larger than life frontman "Humungus", they continue to play shows across Europe, in the USA and even Brazil.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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Coffin Nails




Coffin Nails

Samstag , 27. April

Whiskydenker (D)


Rauchige Chansons, Hedonismus, Balkanjazz und Swing

Grammophonesk scheppernder Swing – rotzig und musikalisch 1a kunstvoll geschrammelt, geknarzt, getrötet und gegrowlt. Und zwar auf deutsch. Das ist wieder Jazzmusik, zu der die Arbeiterklasse mit der Kulturelite eine flotte Sohle auf's Parkett legen kann. Hier besinnt man sich darauf zurück, was Swing eigentlich sein sollte: tanzbar, geradeheraus und unterhaltsam. Mischt man nun noch eine gehörige Portion Straßenkötercharme, Ballhausatmosphäre, Garagenbandattitüde und musikalische Unverfrorenheit bei, kann man sich ganz gut vorstellen wie Whiskydenker klingen. «Die ham dit jewisse avec» könnte der Berliner sagen. Und das kommt nicht von ungefähr, sondern von 4 Musikern, die sehr häufig wissen was sie tun und dies dazu ausgefallen instrumentieren: Gesang und Trompete, Banjo, Schlagwerk – und der Bass bläst aus dem Tubax, einem Bastard aus Saxophon und Tuba.

 

Einlass: 20h; Beginn: 22h, Eintritt: 9€



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Whiskydenker




Whiskydenker

Montag , 29. April

Puts Marie (CH)


Folk-Rock- und Akustik-Punk

Es sind Geschichten von Mariachi-Bands, die ihre Musik und ihre Seele in Mexico spät nachts verkaufen: Menschliche Musikboxen seit Generationen, drüben auf der Plaza Garibaldi, wo sich die Drogenhändler als die neuen Zorros aufspielen. Ein Rennen von Kellnern in den Gassen der Bieler Altstadt, Relikte einer Zeit, in der « die Garçons noch Stil hatten».

Es sind Büschel von kurzem Gras, die sich in Barcelona durch den Asphalt fressen, und tiefblaue Sprungtürme, olympische Reliquien, scheinbar erdrückt unter der katalanischen Sonne. Sänger Max Usata wählt seine Themen wie Polaroids, die er aus seiner Erinnerung klaubt. «1992 war ich zehn. Im Urlaub in Italien verfolgte ich im Fernsehen einen Tischtennismatch. Manchmal genügt dies, um ein Vierteljahrhundert später einen Song zu schreiben.»


Als sich Puts Marie aufmachte dieses eine, neue Kapitel aufzuschlagen, hatten sie allen Grund, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen. Mehr als 15 Jahre gemeinsamen Musikmachens, haufenweise Erinnerungen, von den Anfängen als Bohémiens im umgebauten Wohnmobil zu den grössten Bühnen Europas, von Tourneen durch Südamerika zu Rückzügen, eingeigelt im Aufnahmestudio. Ein dreijähriger Unterbruch gab allen Musikern die Chance, ihren individuellen Projekten freien Lauf zu lassen, bevor sie 2015 wieder zusammenfanden für das bemerkenswerte Album Masoch I-II. Jetzt fahren sie fort, stärker zusammengeschweisst denn je, mit Catching Bad Temper, sieben fieberhaften Titeln, die auf der Erfahrung aufbauen, und gleichzeitig zu neuen Horizonten aufbrechen.


«Unsere grösste Angst war, uns zu wiederholen oder schlimmer noch, zur Selbstparodie zu verkommen», gesteht Max Usata. Die bemerkenswerte Eigenständigkeit der Band sollte keinesfalls zu einer Einschränkung werden, und die unerforschten Gelände verlangten danach, mit ein bisschen Gewalt erschlossen zu werden. «Wir hatten Lust, mit dem Rhythmus zu spielen, mit Rap, mit der Wiederholung, ohne in starren Loops zu landen. Das Ganze sollte roh und lebendig bleiben», kommentiert Max Usata. Um dies zu erreichen, reihten Puts Marie mehrere kreative Retraiten aneinander, von ihrer Heimat Biel bis nach Avignon. Und richteten sich dann in den Black Box Studios in Nantes ein, einem Hort analoger Technik, direkter Live-Takes und Aufnahmen auf Tonbändern. «Ich finde es sehr schön, dass sich jeder von uns individuell weiterentwickelt, mit seinen Vorlieben und seinen Gelüsten, aber dass wir immer wieder die gemeinsame Wellenlänge finden, wenn es darum geht, zusammenzuspielen.»
Das Ergebnis zeigt eine Band auf dem Gipfel ihrer Schaffenskraft: Herrlich impressionistisch in ihrer Kunst, basierend auf Noten Bilder voller Emotionen wiederzugeben, mit einem Einfallsreichtum, welcher der Konsistenz und der Wirksamkeit der Kompositionen nie zuwiderläuft, liefern Puts Marie Songs von immenser körperlicher Kraft. Der Traum ist nie weit entfernt vom Alptraum, die Poesie von der Rohheit, die Schönheit vom Laster.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Puts Marie




Puts Marie

Dienstag , 30. April

Scruffyheads (D) / Karoshi (D)


Ska ´n´ Swing / Stuntpunk

Die Scruffyheads mixen großzügig Ska, zwei gute Schuss Swing und Rock und eine Prise Reggae im Cocktailshaker und servieren diese partytaugliche Mischung garniert mit Zuckerrand, Schirmchen und Punkattitüde.

Mit ihrem einzigartigen Stilmix teilten sie bereits Bühnen im In- und Ausland mit Künstlern wie Gentleman, Fettes Brot, den Donots, Kettcar, Bad Manners, Buster Shuffle, Karamelo Santo oder Chico Trujillo.

Knackige Bläsersätze, mehrstimmiger Gesang und dazu eine Rockband heizen dem Publikum ein und lassen kein Tanzbein stehen.

Mit den Scruffyheads ist immer Happy Hour!

 

KAROSHi - Vielleicht bedeutet Karoshi im japanischen ja doch nicht nur „Tod durch Überarbeitung“, sondern eben auch gleich noch „unkaputtbar“. Wie sonst ließe sich erklären das jenes ehemalige Begleitorchester von Karl Moik auch im 16ten Bandjahr immer noch mit seinem
liebreizend ungenierten Stuntpunk auftrumpft. Fetzige Gitarrenriffs, die nach Schweiß und Vespa-Ol riechen, plastikmesserscharfe Breaks und Bläser-Melodien, die sich tief in die Gehorgänge bohren, lassen kein Tanzbein ruhen - kurzum: Musik wie die Krätze - sie geht einfach unter die Haut!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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Scruffyheads
Karoshi



Scruffyheads

Karoshi