Samstag , 1. September

Slander Tongue (D)


Garage Punk

SLANDER TONGUE is a Berlin-based Rock & Roll band. Four guys who have spent the past years in various bands (BIKES, SICK HORSE, King Khan & THE SHRINES) and bars. It's nice to hear a Berlin band in 2018 that doesn't hide it's sound behind an array of pedals. Guitar solos that don't allow a piss break in between song, all backed up by a solid rhythm. Think J. Thunders sharing a ride with Fred "Sonic" Smith down Quaalude highway while Ian Hunter (Mott) and Chris Bailey (Saints) are getting wasted in the backseat singing along to an old Goat's Head Soup tape.

With a double debut on WILD WAX RECORDS and BACHELOR RECORDS - recorded by Toby Lill Hazlewood and mastered by Tim Warren (Crypt Recs.) for maximum effect - they'll be touring central Europe later this year. Catch 'em in a town near you - a guaranteed good time.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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Slander Tongue




Slander Tongue

Dienstag , 4. September

Hodja (DK) / F.W. Smolls (DK)


Skelletierter Garagen Blues & schwarzer Rock & Roll

Kaum ein Jahr vergangen und HODJA ist zurück. Aber mal ehrlich, wer hätte nach diesem Debüt etwas anderes erwartet? Romantischen Rock‐Vorstellungen zufolge haben die Herren ja ihre Seelen an irgendwelchen Kreuzungen dem Gehörnten verkauft. Etwas rationaler ausgedrückt:

Dieses Trio lebt für seine Musik. Keine studentischen Teilzeitkräfte, keine ambitionierten Musikfans, sondern Musiker durch und durch. Jederzeit, immer, überall. Ob nun bei REVEREND SHINE SNAKE OIL CO, als F.W. Smolls, als Produzent, Tonengineer, Studiobesitzer, Autor…

Die mediale Begeisterung über das Debüt „The Band“ war groß und durchaus berechtigt. Fast klassisch zwischen Soul, Gospel, Blues und Rock’n’Roll, aber keineswegs retro. Ein feuriger Stil‐Bastard, der seine New Yorker Vergangenheit nie verleugnete.

Das zweite Album kann erneut überraschen. Gerade diejenigen, die das eingängige Songwriting des Erstlings auch diesmal erwartet haben. Der HODJA wandelte sich. Er schleicht sich heran, duckt sich weg und schlägt dann mit List und Tücke zu. Songs wie „Gazelles“, „Never Gonna Be Mine“ oder „Other Lovers“ packen den Hörer zwar erneut, bevor er auch nur den Bandnamen buchstabiert hat. Ansonsten wirkt die neue Platte aber subtiler und wesentlich gemeiner.

„Halos“ klingt! Ist gleichzeitig reduziert im Sound und hat keine Gramm zu viel. Jeder Anschlag sitzt, die Gitarre ist puristisch, das Schlagzeugspiel große Jazz‐Schule. „Halos“ ist für Vintage Liebhaber und wird von Bluetooth infizierten MP3 Hörern wohl ähnlich wahrgenommen wie Star Wars VII auf dem Display einer Apple Watch.

Produziert von Tenboi Levinson ist jedes Tremmolo, das kleinste Feedback, jeder Beckenschlag ein Ohrenschmaus.

Erst recht das unverkennbare Timbre von Sänger Gamiel Stone. „Halos“ knurrt und wimmert aus jeder Ritze, es brummt und summt und fasziniert mit Details. Nichts scheint zufällig. Gleichzeitig spielen HODJA dermaßen leicht und frei auf, als ob man sich auf eine Zigarette im Keller zum Jammen getroffen hat.

Vordergründig nur Schlagzeug und Gitarre, aber was Colonel Taz aka F.W. Smolls an den Drums und Boi Holm aka Tenboi Levinson hier für ein instrumentales Feuerwerk hinlegen, kann sich hören lassen. Und dann immer wieder Gamiel Stone, the Angery Man, Claudius Pratt, der Mann mit den tausend Namen und Gesichtern, vor allem aber mit den abertausend Stimmen – selbst wenn er nur Backing Vocals übernimmt oder auf unvergleichbar Weise croont! Denn sowohl Tenboi Levinson in „Never Gonna Be Mine“ als auch der instrumentale Tausendsassa F.W. Smolls in „Every Time You Hang Your Coat“ brillieren am Gesang und zeigen, was da noch zu erwarten ist, wenn der HODJA weiter reitet.

Und trotz aller Finesse des Albums wollen wir den Hinweis auf die unvergleichbaren Live‐Qualitäten des Trios nicht unterschlagen. Einzigartig, wenn der Voodoo‐Priester auf der Bühne den Rock zelebriert, wenn der tanzende Derwisch den Bühnenboden verlässt und über seinem Publikum zu schweben scheint. Da möchte man die Geschichte mit dem Gehörnten doch gerne glauben…

 

Opener für HODJA macht der eigene Drummer F.W.Smolls:  " A 30-minute warm-up set on his Banjo. Old time folk and murder ballads"

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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Hodja




Hodja

Mittwoch , 5. September

Noisepicker (GB) / Sutter Kane (D)


Doom/Punk/Blues / Stoner Rock

Die erste EP von Noisepicker hieß schlicht "doom/punk/blues" und umschrieb damit umfassend das musikalische Bermudadreieck, in dem die britische Zweimann-Band ihre Schublade versenkt. Harry Armstrong, vorher in Bands wie u.a. Decomposed, Hangnail, Earls Of Mars und End Of Level Boss aktiv, hat sich bereits einen Namen gemacht, wenn es darum geht, ebensolche Kategorien genüsslich zu zertrümmern. Mit Noisepicker hat er sich nun mit Mitstreiter Kieran Murphy, den er in einer Bar aufgelesen hat (wo sonst?) ein weiteres Outlet geschaffen, um dort wo Metal, Alternative, Avantgarde und Stoner Rock aufeinander treffen, lautstark mitzudiskutieren. "Peace Off" ist der erste Longplayer der Londoner - ein treibendes, knorriges Statement in Sachen NoiseRock, eine Verbeugung vor dem Riff und musikalischer Leidenschaft: roh, ungestüm, aber trotzdem durchdacht - ein entschlossener Rock-Exorzismus mit Humor und Finesse gespielt. Live sind NOISEPICKER vor allem eines: POWER. Und zwar so richtig dick und fett, mit großen Buchstaben und erinnern an die Zeit als Rock noch gefährlich und böse war. Mit beiden Beinen knietief im Noise-und Blues-Sumpf mit Reminiszenzen an die großen des Genres wie Melvins, The Jesus Lizard, aber auch an Voivod und sogar Metallica liefern die Briten den kompletten Rundumschlag in Sachen Soundhedonismus, der dich einfach nur tanzen lässt.

 

Sutter Kane aus Köln machen Stoner Rock in brisanter Mixtur aus kontinentalem fuzzigem Gitarrenrock und deutschen Texten. Polternd wie ein rostiger Truck auf dem Highway brettern sie dahin und bewegen sich textlich zwischen Ironie und Wahnsinn, interpretiert zwischen zerbrechlichen Melodien und stimmgewaltigem Epos. 

Neben der regelmäßigen Bespielung der heimischen Clubszene unternehmen sie auch gerne Ausflüge ins Umland, gerne als „Ländertour“ bezeichnet – Sauerland, Siegerland, Münsterland oder Bergisches Land....

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Noisepicker
Sutter Kane



Noisepicker

Sutter Kane
Donnerstag , 6. September

Dead Man´s Eye (D) / The Mañana People (D)


Psychedelic / Rock / Weird Folk

Wer Dead Man's Eyes bereits einmal live erlebt hat weiß, wie sich ihre dynamischen Arrangements innerhalb weniger Sekunden von jazzig-leichten Tasten-Rhythmen, zu von drei Gitarren angetriebenen mantrischen Jams verwandeln können. Ohne sich in ekstatischen Improvisationen zu verirren leitet der mehrstimmige Gesang den Hörer durch die vielseitigen Stücke. Energiegeladen und dennoch atmosphärisch präsentiert sich die Band auf der Bühne. Diese teilte sich die Gruppe bereits mit international bekannten Größen wie Tame Impala, Band of Skulls, The Datsuns, Black Mountain und vielen mehr.

Nachdem sich die Band über zwei Jahre in ihrem Proberaum einschloss und lediglich von Kaffee und ihren eigenen Haaren ernährte, treten nun zurück ins Tageslicht. In ihren Händen tragen sie die Songs der Words of Prey - dem Longplay Album, welches am 22.Juni in Zusammenarbeit mit Tonzonen Records auf Vinyl, CD und digital erscheinen wird.

Am 6. September gibt es die entsprechende Releaseparty im Sonic Ballroom!

 

Und im Vorprogramm spielen The Mañana People mit Weird Folk aus Bonn.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Dead Man´s Eye
The Mañana People



Dead Man´s Eye

The Mañana People
Freitag , 7. September

Kolari (D) / Val Sinestra (D)


Post - Hardcore / Punkrock /Rock'n'Roll

Stell Dir vor, Du hältst eine Kettensäge in einen Kühlschrank voller Katzenbabies, während Dir jemand 2000°C heißes Käsenfondue über den Kopf kippt – so hast Du einen visuellen Eindruck davon, wie KOLARI klingen.

 

 

„Val Sinestra rockt und groovt, röhrt und ballert, irgendwo zwischen Muff Potter und The Bronx.“
Punkrock! Fanzine Juli 2015


„Sechs starke Songs der Berliner Newcomer. Hinter dem rohen Sound und dem Mix aus The Bronx und Kraftklub blitzt einiges an Potential hervor, zumal die Band die Kunst beherrscht, unpeinliche deutsche Texte zu schreiben.“ Visions 2015


 „Der Mix aus Punk, Rock’n’Roll und Hardcore ist tatsächlich mal was neues. VAL SINESTRA sind eine Live-Band durch und durch, der Hunger nach der Bühne wird bestens transportiert.“ SLAM Alternative Music Magazine Juli 2015

 

Einlass: 20h, Beginn: 21:30h, Eintritt: 8€



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Kolari
Val Sinestra



Kolari

Val Sinestra