Dienstag , 27. Februar

Vizediktator (D) / Ahab (D)


Straßenpop / Punkrock

Eine wirklich aufregende Band ist immer auch eine Gang und besitzt die Kraft, einen aus der Bahn zu werfen. Für einen Song, ein Konzert - oder auch für empfindlich länger.
Eine Begegnung mit Vizediktator lief für viele ab über ein schwarzweißes Monster von Videoclip. Powerpop, Dramapunk, irgend sowas halt - inklusive nackter Arsch des Drummers. Ein Hit, eine Ansage, eine Verheißung... ein Wahnsinn alles. Das ist die „Stadt aus Gold“, die auch auf ihrem Debüt-Album zu finden sein wird.
Los ging die Geschichte zu zweit. Das Ganze besitzt anfänglich mehr einen Projektcharakter und gibt Benni H. und Hannes G. die Möglichkeit, in Kneipen aufzutreten - als Folkpunk-Duo. Ihr brandgefährlicher Safe Space ist dabei ein Künstlerkollektiv, das eine Fabriketage in der Stromstraße bespielt, Berlin Moabit. Okay, es dreht sich auch um Kunst, aber vor allem um den Situationismus des Punks. Es geht ums Ausprobieren von Möglichkeiten, ums Demolieren von den ganzen schwachen Ideen um einen herum.

Zusammen mit Marco D. und Max G. wird man eine richtige Band, die bis heute Bestand hat, auf der Bühne allerdings ohne Hannes. Der ist wichtiger Teil von Vizediktator, schreibt Song, ein Hörsturz haut ihn aus dem Live-Geschäft raus. Zur Gang gehört er dennoch. Leave no man behind.
Die persönlichen Storys von Straße und Fabriketage, die noch die ersten Stücke und die erste EP prägten, haben dabei nun den Tonfall geändert und ihren Blickwinkel verstärkt aufs Politische gerichtet. Raus aus der eigenen Blase, hinein in die Welt bis tief ins Meer. Und die Welt, die diese Songs sehen, ist ätzend - aber gerade deshalb verstehen sie es als ihre Verantwortung, genau hinzuschauen.
So verhallt die Sprachgewalt der Texte nicht als bloßes Wortgeklingel oder gar als Diener stumpfer Parolen. Auf dieser Platte wird wirklich das eingelöst, was man bei vielen Acts schmerzlich vermisst: Haltung. Doch nie ohne auch Brüche oder die eigene Schwäche zuzulassen. Musik zwischen Magie, Exzess und Verzweiflung.
Ein trockener Bass, ein Beat wie ein unruhiges Herz, eine Gitarre kurz vor der Explosion. „Ich greif nach deiner Hand / wir stürmen zusammen gegen die Wand“. Der Song dazu heißt „Halleluja“.
Es ist alles so wahr.


AHAB entstammen dem Umfeld der Hara-Kee-Rees. Musikalisch geht es allerdings in eine völlig andere Richtung. Sieht die Band ihre Einflüsse im Punkrock der End 90er, den Bands wie Samiam, Hot Water Music oder Alkaline Trio prägten, ziehen andere aufgrund der deutschen Texte gerne mal But Alive als Vergleich zu Hilfe… oder wie das Get Addicted über einen ihrer Songs schrieb: als hätten die Sportfreunde Stiller gerade Chris Wollard von HWM verschluckt.


Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
Vizediktator
Ahab



Vizediktator

Ahab
Mittwoch , 28. Februar

KermesZ à l´Est (BEL)


Klezmer / Balkan - Rock and Metal Show

KermesZ à l'Est is a Belgium band, touring for 10 years all over Europe.

By combining Klezmer and Balkan music with the energy of punk, rock and metal,it transports us to a wild Eastern Europe, with a repertoire that rocks out and gets the party burning.

More than a band KermesZ à l'Est is a freak circus, travelling with home-made props, beers and scenography,  geneticly modified instruments, and eight incredible characters in leather jackets who invariably turns their audience into a boiling cauldron of dancers.


A unique entertainement that goes beyond music and will delight metalheads surely as much as grandmothers!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
KermesZ à l´Est




KermesZ à l´Est

Donnerstag , 1. März

The Peacocks (CH) / Nerve Guns (D)


Rockabilly/ Psychobilly / Punkrock

The Peackocks: "Uns gibt’s schon ewig. 15 Jahre oder so. Wir sind toll. Und sehen gut aus. Wir lieben was wir tun. Fast immer. Den Konzertbesuchern geht’s genauso. Wir rocken und rollen, kämpfen und leiden, lachen und weinen. Auto fahren wir auch und das nicht zu knapp. Den Erdball bestimmt schon ein Dutzend Mal umrundet. Belgien, Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Oesterreich, Spanien, Tschechien und die USA wurden betourt. Macht rund 300 Shows (so heisst das) in den letzten drei Jahren. Begeisterung allenthalben. Tausende Platten verkauft und tausende Bands an die Wand gerockt. Bad Religion, No Means No, Voodoo Glow Skulls, Snuff, Dwarves, Mighty Mighty Bosstones, Slackers, Toasters... Aber immer noch hungrig. Trotz Rückenschmerzen, weil Fussböden Scheisse sind zum pennen, zuviel Kaffee und Zigaretten. Pleite sind wir auch ständig."


"NerveGuns are energetic  PunkRock straight from NRW, Germany:

Founded in 2009 as a three-piece band the 4 guys are on the road with their new line up, ready to play as much as possible. With many tours played throughout Belgium, Netherlands, Austria and Germany supporting bands such as H2O, Good Riddance,Deez Nuts,The Peacocks, Pipes & Pints,Get Dead, Jaya the Cat, Mr. Irish Bastard, XStiff Little Fingers and Flatfoot 56. They recorded their debut full Lenght over the summer 2013, which was released on Klabautermann Records, followed by the second Album in 2016th "Broken Faith & messed up Souls".
So watch out when they are coming to set your town on fire!"
 


Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 10€



Links:
The Peacocks
Nerve Guns



The Peacocks

Nerve Guns
Samstag , 3. März

The Rockin Lafayettes (D)


Lo-Fi-Blues / Rock’n’Roll

Aus den Überbleibseln des Ur-Rockabilly-Projekts "The Swampcats" gründete damals Hannes "Jimmi Lafayette" Bernklau das inzwischen berühmt berüchtigte Roots-Trio.

Der Mix, den die drei Gentlemen des Jumpin'-Low-Fi-Blues live auf die Bühne bringen, kommt tief aus dem Süden der Vereinigten Staatenund ist mindestens 45 Jahre alt und älter:

wehmütiger Hobo-Blues, Swingin'-Boogie, rauer Jumpin'- und Rollin'-Blues bis hin zum Rock'n'Roll / Rockabilly / R&B und Beat- & Pin-Up-Jazz.

Alles klingt natürlich wie's klingen muß – rau, gefährlich pumpend, grunzend und vibrierend.

Für den richtigen Sound sorgt auch das Originalequipment (die guten alten Röhrenverstärker). Dabei verstehen es die Franken, die Songs mit handwerklichem Können, Witz und Spielfreude zu interpretieren, anstatt bloß zu kopieren. Aber nicht nur musikalisch, sondern auch optisch kommen die Drei mit Anzug und Hut stilistisch stets korrekt daher.

Über 20 Jahre Bühnencoolness zahlen sich aus:

2oo8 schafften es The Rockin' Lafayettes als Vorband für niemand geringeren als Mr. Chuck Berry engagiert zu werden.

Fazit: Diese Band geht nicht "Back to the Roots" - sie selbst sind "Roots".


Einlass: 20h, Beginn: 22h, Eintritt: 8€



Links:
The Rockin Lafayettes




The Rockin Lafayettes

Dienstag , 6. März

The Hypnotunez (UKR)


Swingcore

The dirty rats of jazz! The Hypnotunez aus der Ukraine sind am besten mit der ominösen Bezeichnung Swingcore zu beschreiben: Swing meets Punkrock meets dirty Rock N Roll. Mitreißend swingig und progressiv dreckig kommt diese 7-köpfige Band in die Clubs, um die Bühnen zu zerstören!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 10€



Links:
The Hypnotunez




The Hypnotunez