Samstag , 25. November

The Satelliters (D)


60s Garage Punk-band

T

 

THE SATELLITERS are unarguably THE German 60s Garage Punk-band number one - since 1993 they have produced 10 LPs, a 10' and more than a dozen singles, which were released by some of the finest record labels of today's Garage-scene (among others DIONYSUS, SCREAMING APPLE, CHAPUTA and of course SOUNDFLAT RECORDS) and established their very own SATELLITERS-signature sound, that combines an authentic 60s garage-sound (recorded with original vintage equipment only) containing just the right amount of fuzz-guitar, hammond organ, harp, a psychedelic Freakbeat-influence and the unmistakable vocals of lead singer Steve. Their brand new album 'Zahstethomalex' is no less remarkable than its predecessors. As usual, the boys shine with both their cover- versions, such as their fantastic fuzzy version of 'Driving Sideways On A One-Way Street' (original by MERELL FRANKHAUSER), as well as their own compositions, such as the catchy 'Into Your Eyes' or 'My Illusion', that has a cool, fuzzy sound slightly resembling the one of THE SEEDS. The album is definitely also not short of a psychedelic/Freakbeat influence, which is apperent in the instrumental 'Pandora's Wonderland' for example or in the soft, dreamy 'As I Tried' with its gloomy, distorted vocals . Altogether this album is no less than what you'd expect from the fantastic SATELLITERS: an absolutely thrilling mixture of fuzzy 60s-Garagepunk, psychedelic Freakbeat-influence and fabulous vocals.A fantastic record through and through!



Einlass: 20h; Beginn: 22h, Eintritt: 8€



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The Satelliters




The Satelliters

Montag , 27. November

Grove Street Families (UK) / Descendants (D)


Hardcore

Taking the underground Hardcore scene by storm, UK’s Grove Street Families (GSF) show no sign of stopping any time soon. With a unique blend of Thrash influenced hardcore and an aura of 90’s hip hop, GSF bring the reminiscent days of golden hardcore to the modern metal world. Whether its playing sweaty hardcore club shows or major festival stages, GSF’s undeniably fun and raucous live show has gained them a loyal fanbase of both ‘old school’ and newer fans.

 

Descendants, die vierköpfige Truppe aus dem Kölner Umland hat, nach einer mittlerweile etwas über 2 jährigen Bandgeschichte, zu ihrem ganz eigenem Sound gefunden. Dieser bedient sich verschiedener Elemente aus Hardcore, Metalcore sowie Beatdown und ist vor allem eines: Bretthart! Sumpfes Geschrammel steht dabei allerdings nicht auf dem Programm, auch wenn es bei den Breakdowns immer ordentlich auf die Fresse gibt. Durch abwechslungsreiche Kompositionen gelingt es den Jungs sich von der breiten Masse abzuheben, weshalb sich ihre Musik auch nicht eindeutig einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Nichtsdestotrotz haben sich die vier Musiker durch langjährige liveerfahrung in der Szene etabliert und gezeigt, dass sie ihre Sache ernst meinen.


Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Grove Street Families
Descendants



Grove Street Families

Descendants
Dienstag , 28. November

Felix Shinder & Dengi Vpered (UKR)


Odessa Gangsta Folk

Felix Shinder und seine Musiker präsentieren einen Mix aus Klezmermusik und bekannten «Ganoven-Liedern» aus ihrer Heimatstadt Odessa. Die multikulturelle Hafenstadt war schon lange Zeit eine Quelle der Inspiration für Musiker, Filmemacher und Künstler aller Art. Sie ist bekannt für ihre jüdische Identität, ihr ganz eigenes maritimes Lebensgefühl und vor allem als Geburtsort des „Russischen Chansons“ als eigenständiges Genre. Im Milieu der Bohemiens Odessas entstanden diese Lieder vor etwa 100 Jahren, im Verlauf der späteren Jahrzehnte gelangen sie von Mund zu Mund und später über selbst kopierte Kassetten bis in den letzen Winkel der Sowjetunion. Mit diesen Songs und Klezmer-Melodien aus ganz Osteuropa steigern sich der charmante Felix Shinder und seine temperamentvollen Musiker auf der Bühne in eine schmissige Performance. Die Stimmung bei ihren Konzerten ist einzigartig – in der Luft liegt neben einem Hauch von Nostalgie auch der typische zeitlose jüdische Humor von der ukrainischen Schwarzmeerküste. Der jüdische Spruch „Es findet sich immer ein lebendiger Fisch“ ist das Sinnbild für die mitreißende Show mit Felix Shinder & Dengi Vpered, voller packender Anarchie und viel Lebenslust. Die Band hat 2016 ihr erstes Album «Золото древних одесситов» (Musik der Odessiten von damals) veröffentlicht, und spielt auch reichlich internationale Konzerte. Dafür stechen die sieben Musiker nun unter der Schwarzmeersonne vom imposanten Hafen in Odessa aus in See!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Felix Shinder & Dengi Vpered




Felix Shinder & Dengi Vpered

Freitag , 1. Dezember

Coppersky (NL) / Damniam (D)


Rock / Punkrock

COPPERSKY is rock band formed by three brothers and two friends and based in Utrecht, the Netherlands. Hanging somewhere in the balance between the tradition of American heartland rock and punk infused powerpop with a tinge of classic rock, soundwise COPPERSKY can be seen as cousins to rock bands such as The Hold Steady, The Replacements and The National. Delivered in leadsinger Erik Zwart’s rich deep voice (often compared to that of Matt Berin- ger and Craig Finn), thematically COPPERSKY’s lyrics revolve around semi-autobiographical confessions of failures and redemption tied to running a small business and relationships with friends, family and better halfs. There are undoubtedly parallells between these voices and Zwarts however his voice retains it’s own unique qualities. After releasing their first album “Re- lief, Be Around the Bend” and an ensuing self-titled 7 inch EP independantly, they drew the at- tention of renown German label Uncle M (Hot Water Music, The Smith Street Band, Boysetsfire) and will release their second album with them in the Spring of 2016.

 

Man sieht es den Milchgesichtern nicht an, aber DAMNIAM gibt es seit mittlerweile zehn Jahren. Pünktlich zum Jubiläum gibt es das dritte Album Planet Piss. Die im Hamburger Hertzwerk-Studio bei Olman Wiebe (u.a. Captain Planet, Smile and Burn, ZSK) entstandene Platte lotet das Soundspektrum der Band noch weiter aus: Die Punkrocknummern sind räudiger, die Ohrwürmer eingängiger, die ruhigen Songs gänsehautiger, ohne dabei den Trademark-Sound der Band zu verlieren. Die insgesamt abwechslungsreicheren Songs wurden bereits ausgiebig live getestet, zuletzt unter anderem als Support für Teenage Bottlerocket, Satanic Surfers und the Buzzcocks. Nachdem das letzte Album der Münsteraner hinsichtlich der Texte mehrheitlich gut gelaunt war, thematisiert Planet Piss eine Gesellschaft zwischen digitaler Selbstdarstellung, neoliberalem Leistungsdruck und politischem Rechtsruck. Da hilft dann manchmal nur Bier.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21:30h, Eintritt: 8€



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Coppersky
Damniam



Coppersky

Damniam
Samstag , 2. Dezember

Whiskydenker (D)


Swing

Grammophonesk scheppernder Swing – rotzig und musikalisch 1a kunstvoll geschrammelt, geknarzt, getrötet und gegrowlt. Und zwar auf deutsch. Das ist wieder Jazzmusik, zu der die Arbeiterklasse mit der Kulturelite eine flotte Sohle auf's Parkett legen kann. Hier besinnt man sich darauf zurück, was Swing eigentlich sein sollte: tanzbar, geradeheraus und unterhaltsam. Mischt man nun noch eine gehörige Portion Straßenkötercharme, Ballhausatmosphäre, Garagenbandattitüde und musikalische Unverfrorenheit bei, kann man sich ganz gut vorstellen wie Whiskydenker klingen. «Die ham dit jewisse avec» könnte der Berliner sagen. Und das kommt nicht von ungefähr, sondern von 4 Musikern, die sehr häufig wissen was sie tun und dies dazu ausgefallen instrumentieren: Gesang und Trompete, Banjo, Schlagwerk – und der Bass bläst aus dem Tubax, einem monströsen Bastard aus Saxophon und Tuba.


Einlass: 20h; Beginn: 22h, Eintritt: 8€



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Whiskydenker




Whiskydenker