Dienstag , 5. September

Orango (NOR) / Out Demons Out (D)


Retro Rock / Heavy Rock

In Norwegen genießt das Trio ORANGO spätestens seit dem Debütalbum „Villa Exile“ aus dem Jahr 2004 Kultstatus, den es seitdem mit seinen kraftvollen Liveshows untermauert.
 

Nach dem 2015er Album „Battles“ sind sie auch in den Süden gekommen und haben in Deutschland nicht nur Fans gefunden, sondern mit STICKMAN RECORDS (Motorpsycho, Elder, Spidergawd) das passenste Label. Im September waren sie hierzulande erstmals auf kurzer Tour und stellten einige Songs des neuen Albums vor:
Mit ihrem neuen Album „The Mules Of Nana" sie jetzt auf Tour.

 

Das virtuose Trio – Trond Slåke, Helge Bredeli Kanck and Hallvard Gaardløs ( Bassist von SPIDERGAWD) – spielt kraftvolle Tracks Blues- und Folk gefärbten Rock mit einem Hauch Soul. Sehr dynamisch, manchmal bluesiger, manchmal rockiger, öfter auch mal mit folkigen Zwischentönen sind es vor allem die dreistimmigen Gesangsharmonien, die ORANGOs Sound aus der Vielzahl der skandinanvischen Retro Rock Kollegen hervorheben.

 

Es scheint, dass ihre Art „good old southern rock, west coast style with vocal harmonies and an amazing live energy“einen Höhepunkt erreicht und der Schritt in weitere europäische Länder nicht lange auf sich warten lässt.

 

OUT DEMONS OUT sind:

etwas FREE (freilaufend, falls möglich)
drei Esslöffel LED ZEPPELIN
so viele MARSHALL AMPS, wie du bekommst
einen Schluck HENDRIX (nicht zu viel)
ein Viertel alte MONSTER MAGNET
ein kleines Bisschen Psychedelic (für’s Aroma)
etwas RORY GALLAGHER (für den TASTE)
zum Abrunden THIN LIZZY
Kettenfett (wenn du nicht weißt, was es ist, google es!)
einen Hauch Stoner Rock
Mit Eis auffüllen – umrühren – Lautstärke auf Anschlag – Smokin'!!!

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 12€



Links:
Orango
Out Demons Out



Orango

Out Demons Out
Mittwoch , 6. September

Tequila & The Sunrise Gang (D)


Reggae-Rock

Welcome to Kiel-ifornia, welcome to Fire Island.

 

Was macht man wenn man am Strand aufwächst und nicht surfen kann? Man tauscht das Brett gegen Gitarren und gründet eine Band. Gute Entscheidung: TEQUILA AND THE SUNRISE GANG beweisen mit multi-instrumentalem Reggae-Rock-Sound und fulminanten Live-Auftritten im Vorprogramm der Mad Caddies (USA), bei Babylon Circus (Frankreich) oder Panteón Rococó (Mexiko), dass „Welle machen“ kein reines Surfer-Ding ist.

Auch wenn der Sound treibender daherkommt, steht die 7-Köpfige Gang von der Kieler Küste den Beach Boys in Sachen gute Laune in Nichts nach. Bei Live-Auftritten brechen Tequila über ihr Publikum herein wie ein wild zuckender Party-Tsunami: neben Gitarren, Bass, Drums und einer dreiköpfigen Bläser-Sektion kommen auch Glockenspiel, Mini-Klavier und Melodica zum Einsatz.

Im Mai 2016 erschien „Fire Island“. Eine fast 12-monatige Live-Abstinenz, um sich aus-schließlich aufs Songwriting und Studioaufnahmen zu konzentrieren, zahlt sich aus. Der Sound des neuen Albums ist druckvoller und die Songs gehen direkter ins Tanzbein denn je. „Fire Island“ punktet mit der für TEQUILA AND THE SUNRISE GANG bekannten Wanderung durch Genres und Musikwelten sowie wie mit seiner mitreißenden Energie.

Die Kieler haben den Erfolg ihres vorletzten Albums „Intoaction“ weiter ausgebaut. Das belegte Platz 1 der Amazon.de Reggae MP3-Charts (03.08.2012) und den 1. Platz der Amazon.de Ska/Worldmusic MP3-Charts (03.08.2012).

Mit der ersten Single aus dem neuen Album beweist die Band, dass Strand und Meer für sie weit mehr als nur Orte sind, an denen man Freizeit verbringt. „Campfire Light“ macht auf die anhaltende Verschmutzung der Meere aufmerksam. Seit Jahren schon engagieren sich TEQUILA AND THE SUNRISE GANG unter anderem mit der Surfrider Foundation für saubere Strände.

„Fire Island“ erschien Ende April 2016 erneut auf dem deutschen Punk/Rock Label Uncle M Music (u.a. Anti-Flag, Blackout Problems, KMPFSPRT, Boysetsfire). Kurz danach starteten TEQUILA AND THE SUNRISE GANG ihre landesweite Tournee, um das Album auch auf CD vorzustellen und abermals zu beweisen: Der hohe Norden ist stürmisch, aber alles andere als kühl.

 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt 10€



Links:
Tequila And The Sunrise Gang




Tequila And The Sunrise Gang

Donnerstag , 7. September

Sleeping Beauties (USA) / Girl (D)


Punk Rock´n´ Roll

Sleeping Beauties sind Ex The Hunches, Eat Skull, The Hospitals!
"Sehr vitaler, amerikanischer Punk Rock mit grosser Rock'n'Roll Kante! Also wie The Stooges und The Velvet Underground und die New York Dolls durch einen großen Mixer gejagt, macht richtig Bock."  (Green Hell)

 

 

Spawned in the same creepy corner of the Pacific Northwest and from the remains of the fantastically underappreciated bands The Hunches, Eat Skull and The Hospitals are the Sleeping Beauties.  Big basement rock opens up on "Bobby and Suzie" with it's gluey flypaper tempo changes that brings to mind Alex Chilton's "Like Flies on Sherbert" and the Electric Eels mashed into a ball.  Rhythm piano played with an icepick is next on "Meth" and though it may be a tale of warning somehow adds allure to the temptation of having "got a weekend sack and it's Saturday, Sunday my life is crumbling".  Under the moss covered tremolo glam rock of "Wheeler" is a map to one of the catchiest choruses of the record.  The smell of bleach in the bathroom leads to "Potter's Daughter" which opens the door pretty enough with an invitation to relax and go "swimming in tampons" but in the last minute eventually peels back the skull again with Rod Meyer and Rob Enbom's scraping guitars.  Drug mules and biblical references tiptoe sweetly onto the bus of “Merchants of Glue" sounding poppy, primal and carsick at once.  The windows steam up in the Rocket from the Tombs-eque "Slumber Party" as the garbage boogie slides into an early Butthole Surfers like stream of unconsciousness until the bleary unhinged alarms jar us back into reality as it's time to be drained further at work.  “Hands Across America" continues to highlight singer Hart Gledhill as one of the most distressing throats since Captain Beefheart fried his with cocaine while competing with guitar solos louder than Teengenerate.  These burns are soothed on "Southie" evoking some kind of 13th floor elevators groove followed by the sad and warped and almost country tinged “Addicted to Drugs".  This respite is short lived however when the terrific push/pull - future/primitive rhythm section (Biggg Chris and Neil) kicks in on "50's Haircut/Gold Shoes" and in tune with the whole record Gledhill is in fine form.  After a while the gutter puzzles start to make sense like a schizophrenic does if you actually sit down and listen. When the last sands and guitars slide through the hourglass on "South Eugene" and mecifly let us come down gently, it's over too soon.  It is exciting to see a new band in 2016 that is singing about it's unique pain and pleasure, is not hidden in delay pedals and does not seem to care if you like it. This record probably makes you smarter for listening to it, the only problem is it erases your mind as well. 

 

GIRL verschmelzen Ihre Energie zu brachialen bis atmosphärischen Sounds.
Das Gitarrenspiel des Kölners Milan Hofmann ersetzt ein ganzes Orchester und wird befeuert durch die virtuosen Trommelkünste von Dennis Hölscher (24), der bereits mit 9 Jahren das Schlagzeugspielen begann und seit 2012 in Köln lebt.
Einen Bass braucht, dass Duo nicht: Von den tiefsten, bis zu den höchsten Tönen erzeugt Milan alles durch seine Gitarre und spielt Gleichzeitig Basslinien auf einem alten analogen Synthesizer.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
Sleeping Beauties
Girl



Sleeping Beauties

Girl
Freitag , 8. September

Black Sheriff (D) / Helldozers (D)


10 Jahre Black Sheriff

 

Man stelle sich vor, die Dead Boys sitzen zusammen mit Van Halen, Motley Crüe, den Sex Pistols und Ozzy Osbourne in einem Flugzeug. Der Vogel stürzt ab und alle explodieren. Die herabrieselnden Teile verbinden sich in einer chemischen Reaktion - und heraus kommen Black Sheriff!

 

Sie imponieren den Besuchern ihrer Shows mit überirdischer Spielfreude und geradem, unverblümtem "Fuck Off Rock". Auf der Bühne meint man begeisterte Halbwüchsige zu sehen, die auf einem Federballschläger die Gitarrensoli ihrer Idole nachspielen, und in den in denselben Körpern vier erwachsene Profi-Musiker, die mit ihren Instrumenten umgehen können wie der Teufel mit dem Feuer.

 

Dabei bleiben Black Sheriff immer sie selbst und nehmen sich gerade deshalb nicht allzu ernst- und das schon 10 Jahre lang!

Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

 

Roh, laut und ungeschliffen, so klingen The Helldozers aus Köln. Sie vereinen seit der Bandgründung 2010 Einflüsse aus Groove-, Southern- und Thrashmetal zu einer ganz eigenen, hochexplosiven Mischung.


Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



Links:
Black Sheriff
Helldozers



Black Sheriff

Helldozers
Samstag , 9. September

The Arrogants (FRA) / Tropical Neandertal (FRA)


Garage Rock / 60s Beat Trash

Die aus dem nordfranzösischen Lille stammenden Arrogants haben ihren musikalische Wurzeln im Rhythm'n'Blues und Garagenrock der 60er Jahre. Gerade mal volljährig, blickt die Band dennoch bereits auf ein mehr als 8 jähriges Bestehen zurück. Das allein ist schon mal ziemlich outstanding, da die Jungs somit tight wie alte Show-Hasen sind, gleichzeitig aber die native Energie einer authentischen Teen Garagen Band an den Tag legen! Zunächst als Duo gestartet stehen sie heute zu fünft auf der Bühne, die sie bereits mit einigen ihrer Idole aus vergangenen Zeiten teilen durften, u.a. den Pretty Things. Das gänzlich eigene Material wird auf Englisch dargeboten und erinnert soundmäßig sowohl an britische Mod Bands wie The Who oder Small Faces, aber auch US Gruppen wie The Standells und The 13th Floor Elevators, das ganze versetzt mit einem ordentlichen Schuss Rhythm'n'Blues.


Tropical Neandertal ist brazillian 60s Beat Trash from Lille - so sieht zeitgemäße Unterhaltung im nördlichsten Teil Frankreichs aus:
Wilde Stammesriten vom Amazonas treffen hier auf 60er Primaten-Beat, gesungen wird, wie kann es anders sein, auf Portugiesisch - ein Sound als hätten The Monks 1966 ein Album zusammen mit Os Mutantes produziert! Beat-Musik in ihrer ursprünglichsten Form also, wie sie bereits seit 100000 v.Chr. gespielt wird...

 

Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



Links:
The Arrogants
Tropical Neandertal



The Arrogants

Tropical Neandertal