Dienstag , 28. August

Wonk Unit (UK) / Kuckmaich (D)


Punkrock /Pop-/Skatepunk

Wer sich mit der UK Underground Szene der 90er Jahre auskennt, der ist bereits auf Mastermind Alex Wonk gestoßen: Dieser spielte damals in der Hardcore-Punk Band The Flying Medaillons, ein fester Bestandteil der Szene. Nach einem tragischen Unfall mit Todesfolge auf Tournee in Frankreich löste sich die Band auf und kurz darauf wurde Wonk Unit, eine der vielversprechendsten neueren Bands Englands gegründet.

 

Ein frischer Wind im Punkrock: nicht ganz klassisch britisch, sondern melodischer Skatepunk im Stil von Millencolin mit Ska-Elementen. Auf der Bühne wird Alex zur Dampfwalze und zelebriert ein Feuerwerk voller Energie, Wut und Ironie. Wonk Unit sind mal witzig, mal ernst und ecken gerne mit ihrer Interpretation von Punkrock an. Dabei bleibt die Band absolut authentisch und Must-See für Talentsucher.

 

Ihre musikalische Richtung lässt sich durch eine gemeinsame UK-Tour mit Teenage Bottlerocket und Millencolin verdeutlichen, durch die die vier Jungs ein hohes Maß an Bekanntheit erreicht. Auch gehört das alljährliche Wonk Fest bereits zum festen Bestandteil der UK Punkszene. Auf dem eigens organisierten Festival von Alex Wonk treten Wonk Unit mit befreundeten und oft sehr namenhaften Bands auf, weshalb es Jahr für Jahr ausverkauft wird.

 

Kuckmaich sind das uneheliche Deich-Kind der Bloodhoundgang, dem man bis heute eine Affäre mit Mickie Krause nachsagt. Klingen tut das dann nach solidem Pop-Punk, der sich aufgrund der konsequenten HipHop-Attitüde anfühlt als ob man auf dem Weg zur Arbeit seine Kopfhörer zu laut aufgedreht hat und vor Schreck sein Mettbrötchen verschluckt - natürlich auf einem Pferd reitend. Wir liefern eine knackige Show ab und servieren Wortwitz, der mit satten Bässen in eure Ohrmuscheln einmassiert wird. Haltet die Ohrläppchen fest, es wackelt gewaltig.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
Wonk Unit
Kuckmaich



Wonk Unit

Kuckmaich
Donnerstag , 30. August

TV Crime (UK)


Garage-Rock´n´Roll / Garage Pop

Debut Single from TV Crime who are a new garage punk / power pop band from Nottingham who come fully formed. 'Hooligans' is a total stomper of a power pop song that starts like a classic Good Vibrations Records 7" with The Moondogs esque guitar work and the energy of 90's legends New Bomb Turks or Gaunt. Flip 'Wild One' is another pounder but with a more rock 'n' roll twist. As the band say "Killer Tunes - Shitty Attitude".
SEAN FORBES – Rough Trade


The Automated Punk Band Name Generator never gets a break, this time coming up with “TV Crime” (I suppose you could relate it to Black Sabbath’s forgotten 1992 tune “TV Crimes”, but I’m not sure that’s what happened here). The hell’s a “TV crime” otherwise?? Regardless of
moniker, TV Crime are a sturdy and upbeat punk group out of Nottingham, offering two succinct and dirty gems for our enjoyment. “Hooligans” comes storming in somewhere between Protex and Dillinger Four, a nice non-wimpy form of power-pop that’s simultaneously inebriated and optimistic (the vocalist really gets a lot of mileage out of his vowels). Same pretty much goes for “Wild One”, which takes a slightly more pop-punk route (check the boppy guitar lead), not far from Exploding Hearts and nearly on their same holy level. I can’t magine there will ever not be an audience for music like this: energetic songs with easily recognizable melodies and changes, roughed up by a band of people who probably know the words to at least a couple Discharge songs. Next time I’m in Nottingham, I’m going to drunkenly skank down Robin Hood’s wooded lane in honor of TV Crime.
Matt Korvette – Pissed Jeans

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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TV Crime




TV Crime

Freitag , 31. August

100 Blumen (D) / BlutHirnSchranke (D)


Elektro-HC-Punk

100blumen stellen Ihr neues Album KEINE NAMEN - KEINE STRUKTUREN vor.

 

100blumen sind wohl die punkigste der deutschen Elektro-Punk Bands, obwohl das Etikett „Elektro-Punk“ nur die halbe Wahrheit ist. 100Blumen verschmelzen Elemente aus Post – und Crustpunk mit Elektro und Drum’N’Bass und geben da noch eine Prise Industrial und Noise Rock rein. Dieser musikalische Meltingpot ist kaum mit anderen Bands zu vergleichen und macht sie deshalb schon einzigartig. Als würden sich Crass und The Prodigy zum Speed ziehen verabreden um dabei Neurosis zu covern.  

 

Blut Hirn Schranke Hardcore Punk aus Düsseldorf. Das ist mehr als nur Musik Unity und Muskelshirts Patches mit 'ner Meinung, die hier niemand hinterfragt Herdentrieb und Krieg.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21:30h, Eintritt: 8€



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100 Blumen
BlutHirnSchranke



100 Blumen

BlutHirnSchranke
Samstag , 1. September

Slander Tongue (D)


Garage Punk

SLANDER TONGUE is a Berlin-based Rock & Roll band. Four guys who have spent the past years in various bands (BIKES, SICK HORSE, King Khan & THE SHRINES) and bars. It's nice to hear a Berlin band in 2018 that doesn't hide it's sound behind an array of pedals. Guitar solos that don't allow a piss break in between song, all backed up by a solid rhythm. Think J. Thunders sharing a ride with Fred "Sonic" Smith down Quaalude highway while Ian Hunter (Mott) and Chris Bailey (Saints) are getting wasted in the backseat singing along to an old Goat's Head Soup tape.

With a double debut on WILD WAX RECORDS and BACHELOR RECORDS - recorded by Toby Lill Hazlewood and mastered by Tim Warren (Crypt Recs.) for maximum effect - they'll be touring central Europe later this year. Catch 'em in a town near you - a guaranteed good time.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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Slander Tongue




Slander Tongue

Dienstag , 4. September

Hodja (DK) / F.W. Smolls (DK)


Skelletierter Garagen Blues & schwarzer Rock & Roll

Kaum ein Jahr vergangen und HODJA ist zurück. Aber mal ehrlich, wer hätte nach diesem Debüt etwas anderes erwartet? Romantischen Rock‐Vorstellungen zufolge haben die Herren ja ihre Seelen an irgendwelchen Kreuzungen dem Gehörnten verkauft. Etwas rationaler ausgedrückt:

Dieses Trio lebt für seine Musik. Keine studentischen Teilzeitkräfte, keine ambitionierten Musikfans, sondern Musiker durch und durch. Jederzeit, immer, überall. Ob nun bei REVEREND SHINE SNAKE OIL CO, als F.W. Smolls, als Produzent, Tonengineer, Studiobesitzer, Autor…

Die mediale Begeisterung über das Debüt „The Band“ war groß und durchaus berechtigt. Fast klassisch zwischen Soul, Gospel, Blues und Rock’n’Roll, aber keineswegs retro. Ein feuriger Stil‐Bastard, der seine New Yorker Vergangenheit nie verleugnete.

Das zweite Album kann erneut überraschen. Gerade diejenigen, die das eingängige Songwriting des Erstlings auch diesmal erwartet haben. Der HODJA wandelte sich. Er schleicht sich heran, duckt sich weg und schlägt dann mit List und Tücke zu. Songs wie „Gazelles“, „Never Gonna Be Mine“ oder „Other Lovers“ packen den Hörer zwar erneut, bevor er auch nur den Bandnamen buchstabiert hat. Ansonsten wirkt die neue Platte aber subtiler und wesentlich gemeiner.

„Halos“ klingt! Ist gleichzeitig reduziert im Sound und hat keine Gramm zu viel. Jeder Anschlag sitzt, die Gitarre ist puristisch, das Schlagzeugspiel große Jazz‐Schule. „Halos“ ist für Vintage Liebhaber und wird von Bluetooth infizierten MP3 Hörern wohl ähnlich wahrgenommen wie Star Wars VII auf dem Display einer Apple Watch.

Produziert von Tenboi Levinson ist jedes Tremmolo, das kleinste Feedback, jeder Beckenschlag ein Ohrenschmaus.

Erst recht das unverkennbare Timbre von Sänger Gamiel Stone. „Halos“ knurrt und wimmert aus jeder Ritze, es brummt und summt und fasziniert mit Details. Nichts scheint zufällig. Gleichzeitig spielen HODJA dermaßen leicht und frei auf, als ob man sich auf eine Zigarette im Keller zum Jammen getroffen hat.

Vordergründig nur Schlagzeug und Gitarre, aber was Colonel Taz aka F.W. Smolls an den Drums und Boi Holm aka Tenboi Levinson hier für ein instrumentales Feuerwerk hinlegen, kann sich hören lassen. Und dann immer wieder Gamiel Stone, the Angery Man, Claudius Pratt, der Mann mit den tausend Namen und Gesichtern, vor allem aber mit den abertausend Stimmen – selbst wenn er nur Backing Vocals übernimmt oder auf unvergleichbar Weise croont! Denn sowohl Tenboi Levinson in „Never Gonna Be Mine“ als auch der instrumentale Tausendsassa F.W. Smolls in „Every Time You Hang Your Coat“ brillieren am Gesang und zeigen, was da noch zu erwarten ist, wenn der HODJA weiter reitet.

Und trotz aller Finesse des Albums wollen wir den Hinweis auf die unvergleichbaren Live‐Qualitäten des Trios nicht unterschlagen. Einzigartig, wenn der Voodoo‐Priester auf der Bühne den Rock zelebriert, wenn der tanzende Derwisch den Bühnenboden verlässt und über seinem Publikum zu schweben scheint. Da möchte man die Geschichte mit dem Gehörnten doch gerne glauben…

 

Opener für HODJA macht der eigene Drummer F.W.Smolls:  " A 30-minute warm-up set on his Banjo. Old time folk and murder ballads"

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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Hodja




Hodja