Donnerstag , 14. Dezember

The Trip Takers (ITA) / The Outcrowd (D)


Merseybeat, Psychedelic Folk

Die Trip Taker sind authentische, glaubwürdige "Temponauten", die in der Lage sind, das limitierende Konzept des Revivals zu transzendieren und einen eigenen Stil zu definieren. Ihr kürzlich erschienenes Mini-Album klingt wie eine axiale Projektion einer kaleidoskopischen Vision des Beat/Folk underground von '65:  Kristallklare beatlesque Melodien, gefühlvolle Byrds-Gitarren, als wären sie Tentakeln einer transparenten Qualle die Jane Birkins Beine liebkosen.
Songs, die wie Manna vom Himmel fallen - für den feinen Gaumen des Vintage-Sounds, eine echte Offenbarung!


 

Die vierköpfige Band The Outcrowd aus Köln wird angetrieben durch die gesunde Härte der Rhythmusgruppe um Bassist/Sänger Farruquito Stomper Jackson und Schlagzeuger/Sänger Dan Newfarmer und beflügelt durch das melodische Spiel des Hammondorganisten Matthes Ponserello und des Gitarristen Daniel Panama. So ergibt sich eine Mixtur aus 60s-Garage mit deutlichen Einflüssen von Soul und einer Prise 77er Punk. In ihren Sets setzt die Band auf eine Mischung aus gecoverten Klassikern des Beat-/Garage-/Soul-Genres und eigenen Songs.


Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
The Trip Takers
The Outcrowd



The Trip Takers

The Outcrowd
Freitag , 15. Dezember

Hey Ruin (D) / Lirr (D)


(Post-)Punk, Indie, Emo

„Das ist der Sound für heute Nacht“: HEY RUIN aus Köln spielten sich die letzten zwei Jahre quer durch die Republik, auf die heimischen Plattenspieler und in die Herzen der hiesigen Punkmusik-Freunde. Unaufgeregt und charmant bestechen sie mit einem Gespür für Melodien, für Mollakkorde und schwermütige Gelassenheit.
(Post-)Punk, Indie, Emo, irgendwie sowas.
LACK, VAN PELT, TURBOSTAAT sind Schnittmengen. Gesungen wird auf deutsch, gerne kritisch, manchmal sogar eingängig. Nachdem die erste LP von 2015 (This Charming Man Records) bereits ausverkauft ist, steht für November der Nachfolger "Poly" bereit. Tüchtig! Und live funktioniert der Fünfer aus NRW sowieso.


"god's on our side; welcome to the jungle" ist mit 10 Titeln und 28 Minuten Spielzeit der erste Longplayer von lirr, die mittlerweile auf 5 angewachsen sind. Hallo Mats (Gesang/Gitarre). Wer beim ersten Hören denken mag, dass dieses urbane musikalische Schlachtschiff zwischen unzähligen Partys in den Metropolen des Landes entstanden ist, täuscht. lirr blieben im Norden, nahmen sich zwei Jahre Zeit, inkludierten Mats von Wind und Farben, der auch schon bei "ritual" das Layout und das Video zu "tongue" gestaltete, und blieben dem Prozedere von "ritual" treu. Aufgenommen in der Tonpension von Fin Wiese und gemixt von Magnus Wichmann in den Lala Studios Leipzig, machten lirr das, worauf sie Bock hatten: Musik, in der sie ihre eigenen Einflüsse so verarbeiteten, um am Ende 10 Songs bzw. einen Soundtrack durch unzählige Genres zu kreieren. Dabei liefern lirr keine Experimente, sondern treffen die selbstbewusste Entscheidung, genau so zu klingen.


Mit dabei sein werden LIRR, deren jüngst auf Grand Hotel van Cleef erschienenes Album "god's on our side; welcome to the jungle" zurecht Furore macht.


Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€



Links:
Hey Ruin
Lirr



Hey Ruin

Lirr
Samstag , 16. Dezember

Sick Hyenas (D) / Havana Rag Dolls (D)


Garage-Rock

Oh yes, dieses grob geschnitzte Garage-Rock Trio aus Hamburg weiss wie man Surf-Rock durch den Psycho Punk Wolf dreht. Zudem machen sie keinen Hehl daraus, dass sie unser aller Lieblinge The Cramps verehren und stellen das gekonnt mit ihrer Single „Like A Cramp“ klar. Doch anstatt in engen Lederhosen zu posieren, kleiden sich die Sick Hyenas in lange Gewänder, drehen die Gitarren-Amps auf 11,5 und bringen die Drums auf eine sehr hohe Betriebstemperatur. Bei ihren Konzerten weiss ihr Publikum was es zu tun hat: Es flippt aus.
Und warum?
Weil die Sick Hyenas wissen, dass man das große Genre „Garage-Rock“ NICHT mit einem Krach-Inferno oder peinlichen Klischee-Riffs niedermetzelt sondern respektvoll aus musikalischen Zutaten der 60’s und 70’s Rockgeschichte ein eigenes Menu auf den Tisch, äh, die Bühne bringt!
(Guckt da Billy Childish um die Ecke?)

Der Name der Band mag in die Irre führen. Denn die „kranken Hyänen“ sind top fit, stammen aus Hamburg und bestehen aus Velvet Bein (Gitarre, Gesang), Thore Seidler (Gitarre, Gesang) und Eddie Ness (Drums). Die drei fanden sich 2012 in Hamburg zusammen, hauten 2013 ihr Debut in Form einer Kassette auf dem Hamburger Label La Pochette Surprise Records raus, schoben im folgenden Jahr ihr Album auf Moody Monkey Records nach, sowie eine streng-limitierte Tour-Single, tourten hier und da sowie in UK, France und überall dort wo genug Platz für ein Staub-aus-den-Ritzen rumpelndes Drumset, zwei schmutzige Gitarren und melodische, treibende Psycho-Garage Rock Songs war. War? Nein, die Story geht weiter: Im Oktober 2017 wird ein SICK HYENAS Album bei Rookie Records erscheinen. Klar, dass sich folglich auch ein paar Konzerte in Germany anbahnen werden.

 

The Havana Ragdolls, Garage-Rock Veteranen aus Köln, das Balkan Trio (Grieche, Rumäne, Russe) spielt psychotischen Rock´n´Roll mit Einflüssen aus R&B, Swing, Swamp und Trash.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



Links:
Sick Hyenas
Havana Rag Dolls



Sick Hyenas

Havana Rag Dolls
Mittwoch , 20. Dezember

Tracy Bryant (USA) / Daniel Sänger (D)


Garage-Rock

>>> Burger Records, Garage-Rock, Corners, Post-Punk


Der aus Los Angeles stammende Musiker Tracy Bryant wartet mit einer ganz eigenen Interpretation des Post-Rock 'n' Roll der Kalifornischen Westküste auf.
Seine Musik definiert sich durch die Eingängigkeit klassischer Pop Arrangements, gespickt mit einem prägnanten und hörbar düsteren Songwriting, das unschwer an die simple Sprache eines jungen Lou Reed oder Nicky Sudden erinnert.
Für die Aufnahmen zu seinem ersten Full length Album "Subterranean" fuhr Bryant samt Backing Band, bestehend aus Joo Joo Ashwort und Jeremy Katz (Froth) und Cameron Gartung (Mystic Braves), in die Wüste Arizonas und produzierte dort mit Matt Rendon (The Resonars).
Die zum größten Teil live eingespielten Aufnahmen lassen unschwer den Einfluss der bodenlosen Canyons und stillen, schwarzen Nächte erkennen, die sich über die Weiten des amerikanischen Südwesten erstrecken. Tracy Bryant’s Musik klingt wie ein Memento an einen Rock 'n' Roll vergangener Tage im neuen Gewand des amerikanischen Garage-Rock.

 

"Daniel Sänger ist Songwriter aus Köln. Seine aktuelle EP „All Our Hopes And Broken Dreams“ ist eine Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden - Stilistisch irgendwo einzuordnen zwischen amerikanisch geprägtem Songwriting und Neo-Folk.”

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
Tracy Bryant
Daniel Sänger



Tracy Bryant

Daniel Sänger
Donnerstag , 21. Dezember

Bolle & The Very Good Looking Boys (D) / Reason For Erection (D)


Rock

Wie jedes Jahr im Dezember sind die Boys zurück  - and the Boys are still good lookin'! In einer Welt die von schrecklichen Szenarien heimgesucht wird, stehen Bolle and the very good lookin' Boys für Kontinuität und Rock'n'Roll Leitkultur. Soulful Psychedelic High Energy Rock in hoher Auflösung.


Einlass: 20h, Beginn: 20.30h, Eintritt: 8€



Links:
Bolle & The Very Good Looking Boys




Bolle & The Very Good Looking Boys