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Donnerstag, 09. April

Mark Foggo & The Skasters [NL] / Rhine River Rudies [D]

Ska

20 Jahre DerDUDE Goes SKA präsentiert:

Der DUDE treibt schon seit über 20 Jahren sein Offbeatwesen in Sachen Ska und darüber hinaus. Bereits 2015 wurde das 15-jährige Jubiläum im Kölner Sonic Ballroom mit den The Clerks, Wotka Trawolta und den krassen Discoballs aus Prag gebührend gefeiert.

Irgendwie schleicht sich dieser "Kerl" immer wieder durch die deutsche Skaszene. Er schreibt, veranstaltet, organisiert. Kleine Sachen sind ihm lieber als Große. Wie bei einem Erdmännchen muss man schon etwas Glück haben, ihn zu treffen, wenn er seien Kopf selten hinter einer Musikbox hervorstreckt.

Wir wollen das große Jubiläum lieber mit Freunden und Weggefährten feiern. Da kommen natürlich sehr viele Bands in Frage, die wir leider nicht alle aufzählen geschweige denn einladen können.

Neben den 2-Tone-Bands The Specials z.B war es schon in den 80er Jahren sehr faszinierend, diesem quirligen Mark Foggo zu lauschen, dessen Musik doch recht energisch, seine Augen noch unschuldig und sein Musik unkonventionell war. Er ist ein Profimusiker, der immer bodenständig geblieben ist. Er gehört zu DUDE's Jugend, zu DUDE's musikalischen Ska-Leben. Wir durften ihn früh persönlich kennen lernen. Großartig, dass ein alter Bekannter (mit den Skaters) zur Jubiläumsparty kommt und mit uns feiert!
 

Die Rhine River Rudies aus Köln haben eine ganz andere und jüngere Geschichte. Erst kürzlich im Sternhagel (Köln) kennengelernt, passt es einfach. Herzblutmusiker*innen, die auf Spaß aus sind, den man dann auch hören kann. Das gefällt!
 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 14€



Links:
Mark Foggo & The Skasters
Rhine River Rudies



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Mark Foggo & The Skasters

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Rhine River Rudies

Samstag, 11. April

A Pony Named Olga [D] / The Rhine Surfers [D]

Country-Punk & Polka-Billy / Surf

Die Berliner punk polka Legende A PONY NAMED OLGA um Frontmann Heini Heimpel veröffentlicht mit "Ave Maria" ihr neues Album.

A Pony Named Olga ist eine internationale Angelegenheit, Heimpel studierte klassische Gitarre und lebte in den 1980er Jahren ein Jahr in New York City.

In den folgenden zwei Jahrzehnten spielte er in verschiedenen Cover-Bands in Deutschland, bevor er in der zweiten Hälfte des letzten Jahrzehnts mit APNO begann.

Sein langjähriger Partner in der Band ist der in Amerika geborene Lloyd Clark II am Stand-Up-Bass und im Hintergrundgesang. Clark ist in ganz Deutschland für seine Schauspielkunst bekannt und arbeitet mit anderen Acts zusammen, u.a. mit verschlagenen Kabarettpunks The Kamikaze Queens und The Cry Babies.

Das neueste Mitglied des Trios ist Francesco "Keko"Tonial, er spielt ein abgespecktes, dreiteiliges Set aus Snare, Tom und rückwärts gerichteter Bassdrum (gespielt mit der Ferse), während er vorne zwischen Heimpel und Clark steht und mit seinem kinetischen Stil und seiner unkonventionellen Aufstellung der Show eine weitere Dimension des Flairs verleiht.

A Pony Named Olga fusionieren gekonnt Polka, Surf, Punk, Jazz und Rockabilly, der oft mit lateinamerikanischen Rhythmen auf Stücken wie "Face Like Tom Stone" kombiniert wird. A Pony Named Olga performen weltweit u.a. auf dem in Austin stattfindenden SXSW Festival und auf dem Muddy Roots Festival..

 

Als Trio spielen The Rhine Surfers die klassischen instrumentalen Surfsongs der 60ies im übersexy tanzbaren Pulp Fiction Sound.
Maximaler Einsatz von Reverbeffekten prägt den charakteristischen Sound, der einen packt und nicht mehr loslässt!

 

Einlass: 20h, Beginn: 21:30h, Eintritt: 9€



Links:
A Pony Named Olga
The Rhine Surfers



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A Pony Named Olga

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The Rhine Surfers

Sonntag, 12. April

Die Skeptiker [D]

Punkrock

Zu seinem 60. Geburtstag begibt sich Eugen Balanskat auf eine besondere Tour mit seiner legendären Punkband Die Skeptiker. Nicht zuletzt ein Anlass, einen Blick auf eine der ganz großen deutschen Underground-Geschichten zu werfen.

 

Woran bemisst man ein erfolgreiches, ein gelungenes Leben? An Auto, Eigenheim, Karriere? Wohl kaum, jedenfalls nicht nur. Was aber sind dann die Dinge, die am Ende wirklich zählen?

Nehmen wir Eugen Balanskat. Nach gesellschaftlichen Maßstäben ist der Mann eine Niete: unehrenhaft aus der Volksarmee der DDR entlassen, seit 40 Jahren Führerscheininhaber ohne Fahrpraxis, gelernter Instandshaltungsmechaniker und Buchhändler, in beiden Berufen arbeitet er nicht mehr.

 

Ein kommerziell gescheiterter Punkmusiker, linker Querulant und Gelegenheits-Jobber: Ungefähr so würde man die Vita des Sängers der legendären Ost-Punkband Die Skeptiker nach bürgerlichen Maßstäben vermutlich zusammenfassen – und alleine daran erkennt man bereits, wie wenig diese Maßstäbe geeignet sind, die Vielfalt und Tiefe eines künstlerischen Lebens zu durchdringen.

Denn in Wahrheit ist der Texter und Sänger Eugen Balanskat, der im Februar dieses Jahres erstaunliche 60 Jahre alt geworden ist, und dessen Stimme, Kraft und Energie doch immer noch die eines jungen Mannes sein könnten, natürlich: ein Phänomen. Er hat sein Leben lang und bis heute harte körperliche Arbeit verrichtet, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Die Musik ist gewissermaßen ein Hobby geblieben.

Denn Eugen Balanskat ist ein Mann, der in keine Schablone passt. In den Neunzigerjahren wurden ihm von Neonazis die Zähne eingeschlagen, „Deutschland, halt’s Maul“ singt er bis heute.

Eugen Balanskat ist eine der prägnanten und wichtigen, ganz sicher zu wenig besungenen Figuren der Nicht-nur-Punk-Geschichte.

Balanskat passte nicht nur nicht zu DDR und BRD, er schien auch sonst in keine Schublade zu passen. Es liegt an ihm, dass man Die Skeptiker zwar jederzeit als Punk-Band, aber wiederum nicht als typische Deutsch-Polit-Punkband beschreiben würde.

Balanskat ist Idealist, kein Ideologe. Trotzdem – ein weiterer Widerspruch – ist er auch ein Meister der Parolen und insofern einer, an den man denken könnte, wenn es in diesen Tagen häufig heißt, es bräuchte einen linken Populismus, um dem rechten etwas entgegenzusetzen.

Am 15. Februar 2019 ist dieser Eugen Balanskat nun sechzig Jahre alt geworden, aber wenn man das aktuelle Skeptiker-Album „Kein Weg zu weit“ von 2018 noch einmal auflegt, klingt es frisch und absolut im Hier und Jetzt verankert. Es ist eins der besten Alben dieser aus unerfindlichen Gründen dauerhaft in der Nische angesiedelten Karriere.

Und nun kommt die Zeit des Eugen Balanskat und seiner Skeptiker: die Band begibt sich anlässlich des runden Geburtstags auf eine besondere Tour.

Eugen Balanskat und die Skeptiker sind nicht nur eine Band mit einer beeindruckenden Geschichte, sondern auch mit einer überaus inspirierenden Gegenwart.

(Text: Torsten Groß)

 

Einlass: 20h, Beginn: 22h, Eintritt: 12€



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Die Skeptiker
Eugen Balanskat



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Die Skeptiker

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Eugen Balanskat

Donnerstag, 16. April

Bulbul [ÖST]

Experimental Noise Rock

Bulbul ist eine Band aus Wien, die Rock mit Dance, Electronic und Experiment verknüpft.
Ihre Auftritte fallen für gewöhnlich ungewöhnlich aus, das Trio mit Hang zumExzentrischen wuchtet seinen entschlackten Heavy Rock mit großer Verve und Durchgeknalltheit über die Bühnen.

Tonnenschwer dahinwalzende und dennoch groovige Monstertracks, Soundexperimente an der Grenze zwischen Noise Rock'n'Roll, Jazz, Disco und Zwangsjacke - das ist Bulbul – ein Bastard voller Spielfreude, der sich vor einer saftigen Laissez-Faire- Attitüde hertreiben lässt.
Eine auf hervorragend interessante Weise geistesgestörte Mischung aus Lärm, Pop und Elektronik.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 9€



Links:
Bulbul




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Bulbul

Samstag, 18. April

The Backdoor Society [ITA] / Kommando Beat [D]

60's Garage - Dutch Beat - R&B /Garage-Rock/ Beat

The Backdoor Society was formed in 2017 in Piacenza (Italy), from the ashes of The Rookies, memorable garage band, that from 1994 played pure and authentic 60’s garage rock, having recorded two Lps, 45s and performed numerous gigs.
After the split, The Rookies’ singer, guitarist and drummer enlisted a new bass player and together set out on a new project.
Their music is strongly influenced by the Dutch Beat sound represented by bands like Outsiders and Q65, by whom they were inspired to write their own originals.
If you love Dutch Beat, the wild sixties R&B and the “Stones-like ballads” you can’t help but be impressed by the Backdoor Society!

 

Der Name ist Programm, wenn die vier aus dem Rhein-/Ruhrgebiet zum Tanz beaten.
Eine der wenigen 60s Kapellen aus Deutschland, die das Wagnis eingehen, ausschließlich in Ihrer Muttersprache zu singen. Sofort werden Erinnerungen an Bands wie "The Blizzards" wach und tatsächlich, das dargebotene Songmaterial steht voll und ganz im Geiste von Klassikern wie "Hab keine Lust heut' aufzustehn".

Auch musikalisch liefern KOMMANDO BEAT volle Breitseite, rotzig-frech, punkig und absolut tanzbar werden hier Sternstunden des Metzgerbeat abgeliefert, vielleicht sogar ein bisschen cooler als die deutschen 60s in Wirklichkeit gewesen sind. Eine richtig "dufte Sache", um es im Jugendjargon der Band auszudrücken!

Die Texte in deutsch. Der Look uniform. Die Show wild und ungestüm.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€



Links:
The Backdoor Society
Kommando Beat



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The Backdoor Society

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Kommando Beat

Donnerstag, 23. April

Tunic [CAN] / Adverse 96 [BEL]

Noise Punk / Post Hardcore

Tunic is born of spite. After years of touring someone else’s bass lines across the globe, David Schellenberg was told he wasn’t good enough. So he did the only logical thing: buy a guitar, quit your long-time band, and abandon everything you think you know about music. Armed with no skill and a blissfully ignorant embrace of discordant noise, Schellenberg started crafting songs, quickly enlisting childhood acquaintance Sam Neal on drums and roommate Rory Ellis on bass.

Over the past 4 years and half a dozen d.i.y. releases, tunic has managed to unleash and tame their unique blend of noise rock and hardcore. Relentless touring has taken them across Canada, Europe and the States, filling clubs, basements, and abandoned prisons with noise. The band released the single "Teeth Showing" on Toronto’s Buzz Records in 2018, which they toured with new drummer Dan Unger.

Tunic's debut album “Complexion” was recorded in six days in their hometown of Winnipeg, Mani-toba with Montreal-based engineer and producer Jace Lasek (Suuns, Land of Talk, Wolf Parade). Complexion picks up where previous releases left off; 11 songs of feedback-laden filth laid over churning blows of drum and bass. Harsh verses about hurting those you never meant to hurt; choru-ses that sever ties where you never thought you had to. This is unconventional hardcore. This is broken indie rock. This is naïve art.

 

Adverse96 is a four-piece post-hardcore-punk band from Brussels/Liège, BELGIUM. While the drummer hails from an academic jazz universe, most of the bandmembers come from the skatepunk scene and strive to create an original blend of punk and hardcore with both a modern touch and a 90’s grunge edge.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 9€



Links:
Tunic
Adverse 96



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Tunic

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Adverse 96