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Donnerstag, 18. August

The Overall Brigade [D]

Hillbilly. Folk-Punk

Record Release Party: Sie sind verrückt, total verrückt – nach mir! / Urlaub in Afghanistan 

Es darf getanzt werden. 

Die Overall Brigade spielt Outlaw Americana mit Punkrock-Attitüde. Die Combo besteht aus Akkordeon, Banjolele/Ukulele und Drums. Gelegentlich Trompete/Tuba und Lap-Slide-Gitarre. 

Die Overall Brigade bearbeitet das musikalische Erbe von Rednecks, Hobos, entlaufenen Sklaven, rebellischen Arbeiter*innen auf ähnliche Weise wie die Pogues die irische Folkmusik angepackt haben: rotzig, pietätslos und zeitgemäß. Die Bandmitglieder haben in Punk-, Rock, Jazz- und Hardcore-Bands gespielt. Ihr hört auch Polka und Ska. Sie spielen an Karneval in der Ahl Säu Brass Band. Das heißt: Sie wissen wie' geht. Ihr sollt tanzen und mitsingen (können). 

Die Overall Brigade hat aufgenommen. Heute veröffentlicht sie ihr Material in Form eines schmuck gestalteten Liederheftes. Dazu gibt es einen USB-Stick mit den Aufnahmen in mp3 und wav-Format. (Die CD ist endgültig tot.) Eine Vinyl-EP soll nächstes Jahr folgen. Und es gibt diese Release-Party. Gleichzeitig hat ein Bandmitglied Geburtstag! Wie schön: Es gibt Kabänes. 

Apropos Aufnahmen: Ihr könnt eine Weltpremiere mit nach Hause nehmen! Das bekannteste Stück von Joe Hill auf Deutsch! Aus "Pie in the Sky (long haired Preachers)" wird "Freibier und Pastete (Schweinepriester und falsche Propheten). Und den Wobbly Klassiker "Sie sind verrückt, total verrückt (nach mir)" (They go wild, simply wild over me!) Außerdem eine deutsche Version von "Holiday in Cambodia" (Dead Kennedies): Mach Urlaub in Afghanistan. Klingt makaber? Ist es auch. 

 

Einlass 20h, Beginn 21h, Eintritt: 8€



Links:
The Overall Brigade




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The Overall Brigade

Freitag, 19. August

Karoshi [D] / Macsat [D]

Stuntpunk

Vielleicht bedeutet Karoshi im japanischen ja doch nicht nur „Tod durch Überarbeitung“, sondern eben auch gleich noch „unkaputtbar“. Wie sonst ließe sich erklären das das ehemalige Kölner Begleitorchester von Karl Moik auch im 18ten Bandjahr immer noch mit seinem liebreizend ungenierten Stuntpunk auftrumpft. Fetzige Gitarrenriffs, die nach Schweiß und Vespa-Öl riechen, plastikmesserscharfe Breaks und Bläser-Melodien, die sich tief in die Gehörgänge bohren, lassen kein Tanzbein ruhen - kurzum: Musik wie die Krätze - sie geht einfach unter die Haut! 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€

 



Links:
Karoshi




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Freitag, 26. August

Fjort [D]

12.00h FJØRT - Ein Tag. Alle Platten. Zwei Städte. Acht Konzerte. AUSVERKAUFT!


FJØRT gründen sich Anfang 2012 im dunklen, etwas klammen Musikbunker zu Aachen; als Ventil für alles, was zu viel und zu wenig in einem ist, was raus muss. Die Zusammenkunft von gletscherartigem Postrock mit gallenden Texten verschmilzt schnell zu einer Musik, die zum Hineinfallen einlädt.


Schon im November 2012 erscheint mit "Demontage" via Through Love Records der erste Output der Gruppe. Dazu spielt das Trio fast einhundert Konzerte zumeist in selbstverwalteten Räumen, organisiert von lokalen Konzertgruppen.


Mit dem ersten Album "D'accord" (2014) wird das Überlaute in Bahnen gelenkt, aber nicht gebändigt. Die Band spielt sich weiter fort, eben nur nicht von sich selbst und wird damit zum geschätzten Gast, egal wo und welche Person man fragt.


Zwei Jahre später folgt der Labelwechsel von This Charming Man Records in die Besenkammer vom Grand Hotel van Cleef, wo im Januar 2016 das Album "Kontakt" erscheint. Obwohl maximal kantig in Klang und Wort, erscheinen immer mehr Besucher*innen zu den Konzerten von FJØRT.


Schon Ende 2017 folgt das Album "Couleur" und setzt allem noch einmal die schiefe Krone auf. Obwohl bei der dazugehörigen Konzertreise mancherorts bereits 500 Tickets für ihre Konzerte verkauft werden, bleibt eins gewiss: Das ist die gleiche Gruppe, die das Gleiche macht, wie am Tag ihrer Gründung. Ventile aufdrehen, bis alles wieder ein Stück weit besser wird. Zumindest für einen Augenblick.


Am 26. und 27. August 2022 spielen FJØRT jeweils vier Konzerte an einem Tag, in Köln und Hamburg. In vier unterschiedlichen Clubs, die sie zur jeweiligen Station ihres Werdegangs bereits bespielen durften. Bei jedem dieser Konzerte wird die jeweils damals aktuelle Veröffentlichung in Gänze zum Leben erweckt.


Ein Tag. Alle Platten. Zwei Städte. Acht Konzerte. Was kann danach noch kommen? Eigentlich nur nichts.


FJØRT / KÖLN / 26.08.22

12 Uhr - Sonic Ballroom - "Demontage"

15 Uhr - Artheater - "D'accord"

18 Uhr - Gebäude 9 - "Kontakt"

21 Uhr - Gloria - "Couleur"


FJØRT / HAMBURG / 27.08.22

12 Uhr - Grüner Jäger - "Demontage"

15 Uhr – Molotow - "D'accord"

18 Uhr - Knust - "Kontakt"

21 Uhr – Gruenspan - "Couleur"



Links:
Fjort


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Fjort

Samstag, 27. August

The Torpedo Monkeys [D]

Garage-Rock´n´Roll

Klettert runter bis auf die allerletzte Stufe der Evolutionsleiter und holt die Tanzschuhe raus!!! Die Torpedo Monkeys aus Apesville sind in der Stadt !!! 
Am 27.August erwartet Euch Primitiver Garage Rock n Roll vom Planet der Affen!

Für Sympathisanten von Bands wie Cramps, Sonics oder den Mummies der Ausgehtip des Sommers um die neuen Leotards einzuweihen…

 

Einlass 20h, Beginn 21.30h, Eintritt: 10€



Links:
The Torpedo Monkeys




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The Torpedo Monkeys

Donnerstag, 01. September

Slime [D]

Ausverkauft!

Ausverkauft!

 

Wer bereits zu seinen Lebzeiten so etwas wie Legendenstatus innehat,
der wird meist schnell beim Mittagsschläfchen auf den eigenen Lorbeeren erwischt
oder bei großen Kneipentresen-Gesten zu den immer gleichen Stories von damals.
Die einen wirken dabei nur noch angestrengt und verbissen,
die anderen selbstverliebt und zahnlos.
Die wenigsten indes machen den Eindruck,
auch nach Jahren im Hier und Jetzt zu Hause und vor allen Dingen immer noch getrieben zu sein - egal wie steinig der Weg auch (gewesen) sein mag.
Will sagen: Niemand hätte es der reunierten Deutschpunk-Institution SLIME wohl wirklich übel genommen, wenn die Hamburger nach der Trennung von Sänger Dirk „Diggen“ Jora Mitte 2020 die Flinte ein zweites und allerletztes Mal ins Korn geworfen hätten.
Als eigene Cover-Band, die mit einer halbgaren B-Mannschaft
41 Jahre nach ihrer Gründung altersmilde durch die Lande tingelt, sollte schließlich niemand enden müssen, der mit Meilensteinen wie „Schweineherbst“ oder „Alle Gegen Alle“ eine komplette Szene für die Ewigkeit maßgeblich beeinflusst hat.
SLIME waren und sind aber schönerweise immer nur dann rückwärtsgewandt,
wenn es um das Berufen auf die eigenen Stärken und das Besinnen auf die subkulturellen Ideale und das Mission Statement der Band geht.
Die Energie, Wut und Attitüde der verbleibenden Nici, Alex, Elf und Christian sind auch vier Dekaden später ungebrochen.
Und das völlig unverkrampft, mit beeindruckender Leichtigkeit UND Fokus.
So ist es dann auch kaum verwunderlich, dass die übrigen Vier nicht einfach satt auf dem eigenen Tribute-Thron oder mit roten Augen auf einem Scherbenhaufen sitzen bleiben, sondern im Jahr 2022 kurzerhand das Kapitel „Slime Zwei“ mit dem neuen Album „Slime Zwei“ in ihrer spannenden Band-Biografie aufschlagen. Richtig gelesen: SLIME sind zurück. Mit neuem Album. UND neuem Sänger.
Da ist es eigentlich nur folgerichtig und passgenau, dass Tex Brasket, der neue Mann am Mikro,
kein abgehalfteter Alt-Rockstar ist, sondern jemand,
der echte Bordsteinkantengeschichten erzählen kann, selbst jahrelang SLIME Fan war und den seine eigene Musik immer über Wasser gehalten und vorangetrieben hat.
Auf einem Spaziergang hat Elf den überaus talentierten, obdachlosen,
Mitte 30jährigen Straßenmusiker (mit Wurzeln in einer texanischen Bluesmusiker-Familie) an einer Berliner U-Bahn-Station aufgegabelt und zu einer gemeinsamen Probe überredet.
Fünf alte SLIME Klassiker später ist der Band im Proberaum klar: Gänsehaut lügt nicht und das hier ist die perfekte neue Konstellation und genau jene Frischzellenkur, die den altgedienten Deutschpunker*innen den Staub aus ihrem Parka pustet.
In gewisser Weise hat Tex also die Band und die Band wiederum Tex gerettet. So oder so: Der Drive von Tex’ Gesang, seine persönlichen und trotzdem sehr politischen Lyrics und seine bewegte Vita lassen nur einen Schluss zu. SLIME wollen nicht einfach nur mit ihren alten Hits auf Tour gehen.
Ein neues Album MUSS her. Und das hat es verdammt nochmal in sich. So frisch, angriffslustig, zielgerichtet und gleichzeitig fest auf beiden Beine stehend haben SLIME seit langer Zeit nicht mehr geklungen.
15 grandiose Songs hat Tex mit SLIME im Studio Salon Berlin aufgenommen und von Jörg Umbreit in den Principal Studios in Senden mischen lassen.
Erscheinen wird „Slime Zwei" im Mai 2022 auf dem bandeigenen Label Slime Tonträger in Kooperation mit Hulk Räckorz. DIY verpflichtet schließlich. Und die eigene Historie sowieso. Willkommen zurück, SLIME! Beziehungsweise: Schön, dass es Euch noch gibt! Oder vielleicht sogar: Hurra, endlich eine neue alte Lieblingsband!

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Ausverkauft!



Links:
Slime




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Slime

Freitag, 02. September

Balls Gone Wild [D] / Stacy Crowne [D]

Rock´n´Roll

BALLS GONE WILD – DAS IST DER PUNK UND HARDROCK SOUND DER 70ER UND 80ER JAHRE MIT FRISCHEM WIND IM HIER UND JETZT! DER GERUCH VON BIER LIEGT IN DER LUFT UND ES KLINGT NACH DEM RESULTAT EINER AUSSEREHELICHEN LIAISON VON MOTÖRHEAD UND AC/DC BEI EINER SCHWEDISCHEN GANGBANG PARTY... TURBO ROCK PAR EXCELLENCE!!! 

 

Stacy Crowne wurde 2014 in Köln gegründet. Der  Sound ist eindeutig inspiriert von der skandinavischen Rockwelle um Bands wie The Hellacopters, Turbonegro und Gluecifer, trotzdem werden hier keine Klischees bedient. Die Vielseitigkeit der Band zeigt sich in den zehn Songs auf ihrem Debütalbum "We Sound Electric" (Savage Magic Records, USA) von 2019. Für dieses Album hat die Band den schwedischen Produzenten Ola Ersfjord engagiert, der bereits mit Bands wie The Hellacopters Lucifer,  und Dead Lord gearbeitet hat.  Im Februar 2020 spielte die Band eine Show im World Famous Dollhut Anaheim, USA, als Headliner der "Savage Magic Records Label Night".  Im Frühjahr 2022 tourte die Band eine Woche durch Spanien.  

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



Links:
Balls Gone Wild
Stacy Crowne



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Balls Gone Wild

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Stacy Crowne