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Donnerstag, 13. Februar

Ulf [D] / Ernte 77 [D]

Punk / Punkrock

Frühjahr 2019: Gerade gab‘s noch Weihnachtsbraten, bald ist wieder Ostern.
Erstmal zu Penny! Da stehen „ULF“ und kaufen Schnaps. In irgendeinem Keller verkleben sie dann kichernd wie kleine Jungen alberne Sticker, denn sie sind keine 30 mehr und lieben das Leben. Kurze Zeit später treten sie auf und spielen Lieder genau darüber, aber eben umgekehrt: Darüber nämlich, dass das Leben, wie es hierzulande von den meisten gelebt wird, so brutal normal wie möglich, ziemlich bescheiden ist.

„In Häusern wie diesen soll man sich das Leben nehmen - dafür sind sie da! dafür hat man sie gemacht!“ Aber: „ULF“ leben noch und viele andere auch. Die Tage sind halt doch immer mal schön, selbst „Zwischen all den Leichen“, nicht zuletzt, weil es Bands wie diese gibt: Große Songs von großen Menschen, die mühelos zwischen Melancholie und Aufbruch pendeln und mit Texten über das Suchen von Nischen des Miteinanders in einer Welt voller Gegeneinander immer wieder so vieles richtig machen.


Seit 2014 machen „ULF“ aus Hamburg gemeinsam Musik, aufgewachsen mit Bands wie Mineral oder Texas is the Reason und sozialisiert mit Emopunkbands wie Muff Potter und Turbostaat.

 

Punkrock machen und dabei erwachsen klingen – ein gewagtes Unterfangen, dem sich die Kölner von Ernte 77 einst nicht stellten. Die Band, die sich stets treu geblieben ist, und dabei selbstverständlich in keine Schublade einordnen lässt, verzaubert mit ihrem Post- Deutschpunk seit 2012 die Herzen. Gerade die ehrliche, handgemachte Gitarrenmusik wird von den Fans an ihnen geschätzt. Lässt man sich als Hörer auf die stetige musikalische Weiterentwicklung ein, erschließen sich einem Klangwelten, in denen Innovation fehl am Platz ist.

 

Einlass: 20, Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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Ulf
Ernte 77



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Ulf

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Ernte 77

Freitag, 14. Februar

Hippie Trim [D] / Everything In Boxes [D]

Album Release Party

Es gibt sie noch. Die Bands, die befreit von Erwartungen, seien es Genres oder Erfolg, aufspielen, sie selbst sind und bei denen man das Gefühl hat, etwas Eigenständiges in den Händen zu halten. HIPPIE TRIM eifern nicht einem bestimmten Ideal oder Vorbild nach, indem sie versuchen möglichst genau wie jemand anderes zu klingen oder auszusehen. Die Band bewahrt sich die Freiheit, das zu tun was ihr gefällt und ist so zu jedem Zeitpunkt wiedererkennbar, obwohl im Output Einflüsse, Kreativität und Wahnsinn immer wieder verschwimmen. Ist es denn ok, HIPPIE TRIM irgendwo einordnen zu wollen? Na klar, tu was Du willst – genau darum geht es! Du willst bassspielend auf einem Pferd sitzen (siehe den Clip zu „Supersonic“)? Tu es! Du willst jetzt ein gratis Tattoo und nicht immer nur an die Konsequenzen denken? Dann komm zum ersten Gathering von HIPPIE TRIM!

 

HIPPIE TRIM die verstreut im Rhein- und Ruhrgebiet ansässig sind, möchten lieber als Boyband bezeichnet werden, als mit zu vielen genretypischen Umschreibungen Vorurteile gegenüber ihrer Musik zu schüren. Die Band hat trotzdem eine Beschreibung parat, allerdings fernab von Genres: „Viele flanger- und phaser-verträumte Passagen gepaart mit knackigen Riffs, feurigen Leads und einer ordentlichen Prise Melancholie. Es wird gesungen und geschrien und über allem schwebt eine melancholische Grundstimmung.“ Selbstverständlich sind im Sound Hardcore, (Dream-) Pop, Shoegaze und Punk erkennbar, trotzdem oder gerade deswegen wird beim Hören unvermittelt klar, dass nur eine Schublade dieser Band nicht genügt. Einflüsse, Wegbereiter oder Vorbilder aus Deutschland sucht man in Bezug auf HIPPIE TRIM aber vergeblich, allerdings ist es durchaus legitim Bands wie TITLE FIGHT, BALANCE AND COMPOSURE, DRUG CHURCH, THE STORY SO FAR, TROPHY EYES, SUCH GOLD, FOUR YEAR STRONG oder sogar BLINK-182 als Einflüsse zu nennen.

 

Everything In Boxes bedeutet eine spannende Mischung aus Emo, Indie und Punk, die im selben Moment ein Gefühl der Melancholie und zugleich Lebensfreude zum Ausdruck bringt.

Live besticht das Trio vor allem durch harmonisches Zusammenspiel gepaart mit einer ungebändigten Freude ihre Songs vorzutragen, welche sich ungefiltert auf das Publikum überträgt. Diese Euphorie haben „Everything In Boxes“ schon bei zahlreichen Shows verbreitet, sei es in gemütlichen Clubs oder auf Open-Air Bühnen.

 

Einlass: 20, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Hippie Trim
Everything In Boxes



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Hippie Trim

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Everything In Boxes

Samstag, 15. Februar

The Backyard Band [D] / New Rogues [D]

Blues'n'Boogie Punk / Rhythm & Blues with Garage Infusion

Der legendäre Johnny Thunders sagte einst, dass die vollkommene Beherrschung des Gitarrenspiels noch lange kein Rock ’n’ Roll sei. Denn R’n‘R ist eine Lebenseinstellung! Als hätten die vier spät-pubertierenden Musiker aus dem Rheinland beim Gitarristen der New York Dolls gelernt, zeigen sie auf der Bühne genau das, was Thunders damals meinte.
Perfektionismus? Fehlanzeige!
Dafür aber ganz viel Dreck, Schweiß und Rock ’n’ Roll!
Laute Gitarren, dynamische Bässe, knallende Kick-Drums und schneidende Harp-Sounds.
Die Musik ist zu punkig für den Blues - Und zu bluesig für den Punk.

Aber trotzdem stehen Punks und Blues-Liebhaber gemeinsam mit Hippies, Metallern, Indie/Alternative Jüngern und sonstigen Musik-Enthusiasten bei den Konzerten der Band im Publikum. Geht also doch.
Das erste offizielle Album SECOND HAND erschien 2016 auf dem Indie-Label des Toten Hosen Schlagzeugers Vom Ritchie. Seitdem tourt die Band unentwegt durch die Clubs und über die Festival- Bühnen der Republik und des benachbarten Auslands und untermauert ihren inzwischen legendären Ruf als formidable Live-Band.

 

Aus einem dunstbesetzten Keller in Köln-Ehrenfeld kommt die neueste 60s-Tanzsensation! Die NEW ROGUES nehmen den Groove und Style des klassischen Rhythm & Blues und frischen das ganze mit Beat-Energie und Soul-Sinnlichkeit auf.
Hier gibt es subtile Arrangements, die nur dazu dienen eure Füße zum Schütteln und die Hüften zum Kreisen zu bringen. Denn nur darum geht es diesen zwei Ladies und vier Gentlemen - und das schaffen sie mit Musik, die rau und knackig ist!
Verpasst nicht ihre temperamentvollen und souligen Coverversionen und ihre höchstmelodiösen Eigenkompositionen!

 

Einlass: 20, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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The Backyard Band
New Rogues



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The Backyard Band

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New Rogues

Mittwoch, 19. Februar

Horst Hansen Trio [D]

Heavy Overjazz

Das Horst Hansen Trio spielt facettenreiche, eigenwillige Interpretationen des modernen Jazz.

Hierbei schreckt die Krefelder Band nicht davor zurück, sich der Stilistik verschiedener Genres (u.a. Fusion, Hip Hop, Drum&Bass) zu bedienen.

Ihre Musik ist ehrlich und nicht verkopft. Eingesessene Vorstellungen werden über Bord geworfen um Platz für groovige Rhythmen, wilde Taktwechsel und energetische Improvisationen zu schaffen.

Dadurch zieht die Show nicht nur eingefleischte Jazzfans in ihren Bann, sondern begeistert auch ein Publikum über Jazzgrenzen hinaus - Heftiger Überjazz eben.

Einlass: 20h, Beginn: 21.00h, Eintritt: 8€



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Donnerstag, 20. Februar

Hass [D] / Ansage: nein [D]

Punkrock / Schrammelpunk

Zurück ins Jahr 1978. Vier Jungs aus Marl und Recklinghausen gründen eine Punkband, die sich in einem Punkt deutlich von ihren Vorbildern unterscheidet – ihre Texte sind deutsch. Und fortan machen sie ihren Namen zum Programm: HASS!

 

Ihrer ersten EP folgt bald das Debutalbum „Hass allein genügt nicht mehr“, eine der ersten Deutschpunk-LPs überhaupt. Mit kompromisslosen und auf den Punkt gebrachten Texten, die jeder versteht, treffen sie den Nerv der Zeit und erspielen sich mit unzähligen Auftritten eine riesige Fangemeinde. Mit „Gebt der Meute was sie braucht“ veröffentlichen HASS 1990 einen weiteren Album-Klassiker und prägen die Szene wie kaum eine andere Band. Umso größer der Schock, als sie sieben Alben und 20 Jahre später beschließen, sang- und klanglos von der Bildfläche zu verschwinden. Zurück bleibt ihr bis dato letztes Album „Endstation“.
Sechs Jahre lassen sich die Deutschpunk-Koryphäen Zeit, bis sie sich 2007 auf eine Abschiedstour begeben, bei der sie sich „Zum allerletzten Mal“ auf die Fahnen schreiben.
Zu diesem Zeitpunkt meinen sie es ernst. Doch Meinungen ändern sich glückerweise.

 

Die Erinnerungen an über 30 Jahre Bandgeschichte und unzählige Konzerte lassen der Band keine Ruhe und so wird ihnen, auf dem Höhepunkt ihres Entzugs, klar: „Entweder wir starten durch oder wir verrecken!“. Letzteres bleibt keine Option und nach den ersten Proben ist klar, HASS verfügen noch immer über dieselbe musikalische Kraft sowie die Gabe, messerscharfe Texte zu schreiben.

Die Band selbst kann es kaum erwarten, mit ihren neuen und alten Songs auf Tour zu gehen, um genau dort weiterzumachen, wo alles viel zu früh aufgehört hat!

 

Die vier talentierten Recken bringen einen energischen, genreübergreifenden Stilmix auf die Bühnen, der sich nur schwer in irgendeine Schublade einordnen...bla...blubb...ficken...oi...

Jetzt mal ernsthaft:

einfach gestrickter schrammeliger punkrock, der klingt, wie ein mixery-frühstück am wiener platz schmeckt - ästhetisch latent unvorteilhaft aber von erfrischendem freimut. unterlegt mit deutschen texten ohne kryptische schlaumeierphrasen mit erhobenem zeigefinger, sondern stur aus dem 80er-jahre-baukasten "deutschland bah - saufen super" mit erhobenem mittelfinger zusammengeklöppelt und stets mit einem verschmitzten zwinkern in den augen und ein paar spritzern kotze auf den schuhen. denn vorbeugen ist immer wichtig!

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 12€



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Hass
Ansage: nein



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Hass

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Ansage: nein

Freitag, 21. Februar

Toxoplasma [D] / Slon [D]

Deutschpunk / 80s Hardcore-Punk

Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass Toxoplasma auch heute noch eine der einflussreichsten deutschen Punkbands aus den 80ern ist. Mit ihrem eigenständig rohen Sound und kompromisslosen Texten haben sie die deutschsprachige Szene nachhaltig beeinflusst. Roh und aggressiv, wütend und laut.

 

Slon is a four piece from Trier, Luxemburg and Koblenz. Playing early and raw 80's Hardcore-Punk.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21:30h, Eintritt. 12€

Die Online-Tickets sind weg, es gibt noch welche bei uns an der Theke und im Underdog!



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Toxoplasma
Slon

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Toxoplasma

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Slon