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Schmeisig (D)

Akustik-Set im Biergarten ab 15h

Seit 13 Jahren feiert Schmeisig nun schon seine Symbiose aus ‘Bier’ und ‘Musik’ namens ‘Musik zum Biertrinken’. Seitdem die Band 2005 am Lagerfeuer entstanden ist, kleidet Schmeisig aus Köln-Ehrenfeld die Gassenhauer der letzten Jahrzehnte in neue akustische Gewänder – mit Cajon, Banjo, Bouzouki, Gitarren, Bass und fünf Gesängen. Allerdings hat sich der Wirkungskreis der Band über die Jahre deutlich vom Lagerfeuer dorthin ausgedehnt, wo eher die Luft brennt: Bei unzähligen Kneipenfestivals, Punkrock-Open-Airs und sonstigen Festen hat sich Schmeisig schon amüsiert. Programmatisch nennt die Band ihr Treiben ‘Musik zum Biertrinken’ – ein Slogan, der gleichermaßen Band und Publikum in die Pflicht nimmt!
Schon lange hat sich die Band als feste Größe in der Szene auch das Wohlwollen ihrer einstigen Jugendhelden erarbeitet, hat die Bühne mit Slime, WIZO, Bad Religion, den Kassierern und vielen anderen geteilt und grenzt sich äußerst erfolgreich gegen das ewige Feindbild ‘Top-40-Coverband’ ab.
Was sich indes alles als Gassenhauer anbietet, davon haben die fünf ganz eigene Vorstellungen: Gespielt wird von Countryklassikern über irischen Folksongs, Punk-Rock und Heavy-Metalhymnen bis zu kölschem Liedgut und Technohits alles, was der Band zwischen die Plektren kommt. All zu ernst sollte man auch Ikonen des Rock ‚n’ Roll nicht nehmen, wenn man ein Konzert von Schmeisig besucht. Mit diesem breit gestreuten Programm kann man Schmeisig vor jedes Publikum setzen, das auf handgemachte Musik und ein Bier in der Hand steht – so treibt sich die Band längst nicht mehr nur in rheinischen Gefilden herum, auch auf zwei Touren durch Österreich und Kroatien 2010 und 2013 ging ihr Konzept, Musik zum Biertrinken zu spielen, schon auf.
2012 kam das erste Album  ‘Musik zum Biertrinken’ heraus, das die Band gemeinsam mit dem Produzenten Tobias Röger aufgenommen auf. 2017 hat die Band im Kölner Gottesweg Studio A ihr zweites Album ‘… and out comes the swindle’ zusammen mit Sebastian Blaschke (Sondaschule / Kmpfsprt) aufgenommen.
 
Einlass: 15h, Beginn: ca. 16h, Eintritt frei, Hut geht rum!



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Schmeisig


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Schmeisig

Mittwoch, 19. Juni

Hippie Trim (D) / Chai Khat [D]

Boygroups

Es gibt sie noch. Die Bands, die befreit von Erwartungen, seien es Genres oder Erfolg, aufspielen, sie selbst sind und bei denen man das Gefühl hat, etwas Eigenständiges in den Händen zu halten. HIPPIE TRIM eifern nicht einem bestimmten Ideal oder Vorbild nach, indem sie versuchen möglichst genau wie jemand anderes zu klingen oder auszusehen. Die Band bewahrt sich die Freiheit, das zu tun was ihr gefällt und ist so zu jedem Zeitpunkt wiedererkennbar, obwohl im Output Einflüsse, Kreativität und Wahnsinn immer wieder verschwimmen. Ist es denn ok, HIPPIE TRIM irgendwo einordnen zu wollen? Na klar, tu was Du willst – genau darum geht es! Du willst bassspielend auf einem Pferd sitzen (siehe den Clip zu „Supersonic“)? Tu es! Du willst jetzt ein gratis Tattoo und nicht immer nur an die Konsequenzen denken? Dann komm zum ersten Gathering von HIPPIE TRIM!

HIPPIE TRIM die verstreut im Rhein- und Ruhrgebiet ansässig sind, möchten lieber als Boyband bezeichnet werden, als mit zu vielen genretypischen Umschreibungen Vorurteile gegenüber ihrer Musik zu schüren. Die Band hat trotzdem eine Beschreibung parat, allerdings fernab von Genres: „Viele flanger- und phaser-verträumte Passagen gepaart mit knackigen Riffs, feurigen Leads und einer ordentlichen Prise Melancholie. Es wird gesungen und geschrien und über allem schwebt eine melancholische Grundstimmung.“ Selbstverständlich sind im Sound Hardcore, (Dream-) Pop, Shoegaze und Punk erkennbar, trotzdem oder gerade deswegen wird beim Hören unvermittelt klar, dass nur eine Schublade dieser Band nicht genügt. Einflüsse, Wegbereiter oder Vorbilder aus Deutschland sucht man in Bezug auf HIPPIE TRIM aber vergeblich, allerdings ist es durchaus legitim Bands wie TITLE FIGHT, BALANCE AND COMPOSURE, DRUG CHURCH, THE STORY SO FAR, TROPHY EYES, SUCH GOLD, FOUR YEAR STRONG oder sogar BLINK-182 als Einflüsse zu nennen.

 

Ein Freund, er muss damals Ende zwanzig, Anfang dreißig gewesen sein, wurde einst am Ende seiner Ausbildungszeit am Wissenschaftszentrum in Berlin von einem sogenannten Headhunter aufgesucht, der ihn einen Job in Frankfurt bei einem renommierten Wirtschaftsunternehmen anbot. Der Mann legte allerlei Argumente dar, die für ein Engagement sprachen, und schaute dann erwartungsvoll auf meinen Freund m. Der nickte und sagte: „Bringen Sie mich mal zum Lachen.“ der ansonsten sehr eloquente Mann vom Wirtschaftsunternehmen verstand nicht und der Anwerbungsversuch war damit, genau wie das Gespräch, beendet.

Nicht nur in der kalten Welt der harten Moneten, der Wirt- und Wissenschaft ist es bisweilen von Vorteil, wenn man einen gesunden Humor an den Tag legt. Wenn einem also eine Band an einem kalten, abweisenden Dienstag bereits mit dem Albumtitel ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, und das auch noch auf eine charmante Art und Weise, weiß an, dass man es hier mit Typen zu tun hat, die wissen, wie der Hase zu laufen hat. „Hail Satin“ - ich sehe es schon auf meinem T-Shirt, bevor dafür überhaupt die Baumwolle gepflückt wurde.

Würde der Regisseur John Hughes noch leben, und wäre dies die Blütezeit seines Schaffens, dürften wir davon ausgehen, dass er Chai Khat als Hauptzulieferer von Musik für seine neuesten Filme, die Nachfolger der Klassiker „Pretty in Pink“, „Ferris Bueller‘s Day Off“, oder „The Breakfast Club“ auserwählen würde. Und Bands wie Psychedelic Furs, OMD, New Order, die frühen Simple Minds oder Big Audio Dynamite könnten stolz auf diese nächste Generation verweisen, die heutzutage längst die Enkel-Generation ist.

Doch obwohl Chai Khat, dieses sympathische Quartett aus dem Ruhrgebiet und Berlin, die nicht eben einfache Aufgabe gemeistert hat, die besten musikalischen Momente der 80er-Jahre zu destillieren, sind die alles andere als pure Nostalgie. Im Gegenteil. Songs wie „Ferro“, „Ghosts in void“ oder „Flowers“ wohnen in der gleichen Gegend wie The National, M83 oder Interpol.

Die 2018 von der Band für einen Livemitschnitt gewählte Location Vollgutlager in Berlin sagt es womöglich mit ihrem Ambiente am besten, wie Chai Khat klingen: Kacheln - Neonröhren- Industrie - melancholische Leere - weiß auf weiß - ein geheimnisvoller Ort, an dem alles passieren kann. Genau wie bei Chai Khat.

Und jetzt alle: „Hail Satin“!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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Hippie Trim
Chai Khat



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Hippie Trim

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Chai Khat

Freitag, 21. Juni

Ducking Punches (UK) / Not Scientists (FRA)

Melodic Punkrock / Indiepunk

Ducking punches are a 4 piece punk rock band from Norwich, UK. With over 1,000 shows under their belt. Their storytelling songs weave between love and death, friendship and mental illness.
 
Not Scientists are a band from France that sings in English. Since 2012 they've released two albums and an extended EP and toured extensively through Europe and North America supporting a who's who of international touring bands. It's impossible to define their sound by dropping a few names, but If you put Televisions’ vocals over the Strokes covering Fugazi and added a kilo of the Cure turned way up, you would get close. Their second album "Golden Staples" was released on Kidnap Records and Rookie Records on April 13th, 2018.
 
Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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Ducking Punches
Not Scientists



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Ducking Punches

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Not Scientists

Samstag, 22. Juni

The Karovas Milkshake [RUS] / The Blow Ups [D]

Freakbeat/Psych / 60s Beat/Garage-Punk

Auf der Spitze des Uralgebirges ist dieses unglaubliche Freakbeat-Psych Outfit beheimatet!  Die Band um Seva, Albert und Nikita ist schon seit einer Weile am Start und hat bereits auf einigen der großen Festivals in Europa wie dem Purple Weekend und dem Gambeat Festival gespielt, wo sie mächtig Eindruck beim Publikum hinterlassen hat!  2016 erschien ihr erstes Album „In the Shade of the Purple Sun“. Nun reisen die Jungs erstmals für eine Reihe von Auftritten durch Deutschland.  Um ihren Sound zu beschreiben, stelle man sich eine Mischung aus britisch beeinflussten 60s Psychedelia und Freakbeat vor, wobei hier und da  Referenzen an Beatles' Revolver, The Kinks und The Troggs (in ihrer „artyfarty“ Phase) aufblitzen. Doch die Band ist unermüdlich am Experimentieren um ihren musikalischen Horizont zu erweitern. So findet man u.a. sogar etwas Frenchbeat in bester Jacques Dutronc-Manier sowie nah- und fernöstliche Melodien mit traditionellen Saz-Sounds wieder. Eine wahrhaft bezaubernde eurasische 60s Band !!!

 

THE BLOW-UPS feiern auf grandiose Weise 60s Beat deutscher Machart ab! D.h. schön primitiv, mit einer knüppelnden Rhythmus Sektion, eingängigen Melodien und einer gehörigen Portion an „Yeah-Schreien“ laden die Jungs zum Shaken ein! Abgerundet wird das ganze mit einer Prise Punk und ein wenig 60s Garage-Moodiness!
Turn on! Tune in!! Blow up!!!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€



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The Karovas Milkshake
The Blow Ups

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The Karovas Milkshake

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The Blow Ups

Sonntag, 23. Juni

The Goddamn Gallows (USA) / Gallows Bound (USA)

Punkrock/ Appalachian Bluegrass

Spit from the heart of America's Rust Belt, arising from a night of flophouse violence. Drifting across the states, they cemented their sound in Portland, OR and later in Los Angeles, CA, where they lived in abandoned buildings, squatter camps, storage units and shoebox apartments.

In 2007, they left everything behind and spent the next 4 years living out of whatever vehicle would get them to the next town. Building upon their original sound of twanged-out, punk rock gutterbilly (Life of Sin 2004 and Gutterbillyblues 2007), they began picking up stray musicians along the way and adding to their sound; washboard, accordion, mandolin and banjo (Ghost of the Rails 2009 and 7 Devils 2011) creating a sound referred to as "hobocore", "gypsy-punk" or "americana-punk", while never being stuck in any one sound.

Enter 2018 and The Goddamn Gallows have reinvented themselves once again with The Trial. From rockabilly, psychobilly and punk rock, to bluegrass and metal, The Trial infuses disparate sounds into a new strange recipe of seamless genre bending profundities.

Chock full of impromptu antics of the shocking variety and hauntingly eclectic instrumentation, The Goddamn Gallows have made legions of fans with their legendary, live shows.
 
Gallows Bound is a five piece Appalachian Punk/Bluegrass band from Winchester, Virginia. The band is known for using traditional instruments in a non-traditional way, along with vocals ranging from soulful and powerful, to gritty and emotional, to create a genre bending sound and an energy driven live show. The band has been touring non-stop for years in the USA and more recently frequenting Europe and Canada, building a strong following along the way. After a solid year of touring on their last EP release ‘Appalachian Witch’, Gallows Bound returned back to Virginia to create their long-awaited second album, set to be released in 2019.
 
Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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The Goddamn Gallows
Gallows Bound



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The Goddamn Gallows

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Gallows Bound

Dienstag, 25. Juni

The Anomalys [NL] / Acid & Eltern [D]

Garage-Punk, Rock´n´Roll

The Anomalys from Amsterdam, Holland released their self-titled debut album on Slovenly Recordings in the USA in 2010. With this release they prove to be able to put their reputation as 'wildest live band in Europe' to wax. 

2012 will see them releasing two new singles. The first one is out in march on Slovenly. It's called "Retox" and is a moody explosion of rock 'n roll in extremis. The second one will be a special collector's 'flexi-disc' on MV50 Records, released during the spring / summer.

Their special brand of psychotic, unpredictable and primitive rock 'n roll has turned many audiences, at shows from Istanbul to Las Vegas, into insane mobs. This rings true to the one and only mission of these three giant, hyperactive monsters: making rock 'n roll dangerous again!

 

4 piece aus Köln, 2xGitarre, Bass und Drums. Garagenpunk, kein Song spielt länger als 2 Minuten. Mitglieder von Braintraps, Peitschen, Marais.
Klingt wie auf Acid mit den Eltern morgens um 10 zu frühstücken. Noch frische Band, aber gern unterwegs, für Bier oder für Konzerte.

 

 
Einlass: 20h; Beginn: 21h; Eintritt 8€



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The Anomalys
Acid & Eltern



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The Anomalys